Hot Toddy © Sarah Golbaz

Hot Toddy: Mehr als heißer Tee mit Zitrone

Für die Briten gilt der Hot Toddy als Kultgetränk gegen aufkommende Erkältungen, Whisky, Honig und Zitrone sei Dank. Diese Variante setzt auf Earl Grey statt Alkohol.
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Für die Briten gilt der Hot Toddy als das Kultgetränk gegen aufkommende Erkältungskrankheiten: Whisky und Honig als Schmerzmittel gegen das Halskratzen, dazu Zitrone für das Immunsystem. Ob Alkohol die richtige Wahl ist, um den Körper zu stärken, lässt sich diskutieren – in dieser Variante des Hot Toddys muss man das aber gar nicht. Denn hier wird der Whisky mit Earl Grey ersetzt.

Damit aus dem Getränk nicht bloß ein heißer Tee mit Zitrone wird, gibt es ein paar Tipps zu beachten: Ich habe Earl Grey gewählt, weil die Mischung aus dem erdigen Aroma des Tees und der blumigen Frische des Bergamotteöls – mit dem der Tee natürlich aromatisiert wird – die Zitrone im Hot Toddy harmonisch ergänzt. Es eignet sich aber auch Lapsang-Souchong-Tee, der aufgrund des rauchigen Aromas oft als Whisky der Teewelt bezeichnet wird. Doch egal für welchen Tee man sich entscheidet: Die Teeblätter sollten noch frisch sein und nicht schon einige Jahre im Schrank gestanden und an Geschmack verloren haben. Möchte man in den alkoholfreien Hot Toddy zudem die Malz- und Röstaromen des Whiskys holen, könnte man den Honig mit Zuckerrohrmelasse, Dattelsirup oder Muskovadozucker ersetzen und einen Tropfen Bittermandelöl hinzufügen – Letzteres ist optional, verleiht dem Drink meiner Meinung nach aber den letzten Schliff.