© Angelika Schwaff

Pastinaken-Süßkartoffel-Suppe: Herbstliche Pastinakensuppe

Kaum ist der Herbst da, steht die innere Uhr wieder auf Suppe. Mit dieser Kombination aus Pastinake und Süßkartoffel stellt sich fast automatisch ein wohliges Gefühl ein.
Ein Rezept von

Meine Oma kannte sie noch, denn sie wuchs im eigenen Garten. Meine Mutter servierte sie nie, denn sie war aus der Mode gekommen und damit aus den Regalen verschwunden: die Pastinake. Heute findet man sie wieder häufiger im Supermarkt und auch mir hat es das kräftige Wurzelgemüse angetan. Ob roh, gebraten oder, wie hier, in Kombination mit Süßkartoffeln gekocht und püriert: Die nussige Note auf dem Teller möchte ich im Herbst und Winter nicht missen. Mit dieser cremigen Suppe können die kühlen Tage ruhig kommen.

Pastinaken und Süßkartoffeln schälen. Wer die Suppe besonders hübsch dekorieren möchte, schnitzt nun von beidem mit einem Gemüseschäler ein paar Streifen ab und legt diese zunächst beiseite. Pastinaken und Kartoffeln in Würfel schneiden. Schalotte und Ingwer schälen, beides grob hacken. Nun einen schweren Topf aufsetzen, ein Esslöffel Olivenöl heiß werden lassen und darin Schalotte und Ingwer auf mittlerer Flamme anschwitzen. Nun zunächst die Pastinake hinzugeben, ebenfalls anschwitzen, dann die Kartoffeln hinzugeben. Etwas salzen. Alles für etwas fünf Minuten unter Rühren anbraten. Mit der Brühe ablöschen, zwei Thymianzweige hinzugeben, den Deckel auflegen und für circa 20 Minuten köcheln lassen, bis das Gemüse weichgekocht ist.