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Deutsche in Russland: Als Deutsche in Russland ein besseres Leben suchten

Von der Zarin angelockt suchten Menschen aus deutschen Ländern im Osten blühende Landschaften und Steuerfreiheit. Doch die Winter waren hart und Herrscher unberechenbar.

Walther Rathenau: Zwischen allen Fronten

Industriebaron, Künstler, Außenminister der Weimarer Republik: Walther Rathenau war vielseitig und ungewöhnlich. Vor 100 Jahren wurde er von Rechtsradikalen erschossen.

Deutsche Kolonien: Unterdrückung, Sklaverei, Völkermord

Mit Nilpferdpeitsche und Arbeitszwang: In Deutsch-Südwestafrika, der einzigen Siedlerkolonie des Kaiserreichs, errichten die Deutschen ein brutales Apartheidregime.

Auswanderungsland Deutschland: Tschüss Deutschland, hallo Welt

Schon zu Luthers Zeiten verlassen Menschen die deutschen Länder weltwärts. Mit der ersten englischen Kolonie in Nordamerika wird die Auswanderung dann zum Massenphänomen.

George F. Kennan: Der ewige Kreml-Versteher

Vor 75 Jahren beschrieb der Diplomat George F. Kennan Moskaus Politik. Die Analyse prägte die Strategie der USA im Kalten Krieg – und könnte aktueller nicht sein.

Russlanddeutsche: Auf der Suche nach Identität

Ihre Vorfahren wanderten einst nach Russland aus. Vor 30 Jahren kommt Familie Penner zurück nach Deutschland. Die Frage nach ihrer Heimat beschäftigt auch Tochter Elina.

Geschichtspodcast: Briefe aus der Neuen Welt

1884 siedelt die 24-jährige Wilhelmine Wiebusch von Hamburg nach New York über. Ihre Briefe geben einen Einblick in die Geschichte der deutschen Amerika-Auswanderung.

Deutsche Auswanderer: "Die Amerikaner sind sehr langweilig"

Wie erging es Amerika-Auswanderern im 19. Jahrhundert? In Briefen erzählen sie vom Alltag in der Fremde, von seltsamen Sitten und der Klassengesellschaft.

Wissenschaftsdiplomatie: "Vernetzung ermöglicht Einblicke in feindlich gesinnte Länder"

Die Sanktionen in der Forschung gegen Russland waren überstürzt, sagt die Physikerin Maria Rentetzi. Ein Gespräch über den historischen Wert von Wissenschaftsdiplomatie

Andreas Kossert: "Dass Flüchtlinge willkommen sind, ist die Ausnahme"

Mehr als 100 Millionen Menschen sind weltweit auf der Flucht. Der Historiker Andreas Kossert über Zwangsmigration und die Folgen des Ukraine-Krieges

"The Terror of War": Ein Bild, das keiner vergisst

Vor 50 Jahren fotografierte der Reporter Nick Út im Vietnamkrieg die von Napalm verbrannte Kim Phúc. Die Aufnahme wurde zur Ikone und ist bis heute von Legenden umrankt.

Siedlungen in Brasilien: Mord im Urwald

Deutsche Einwanderer siedelten sich in Brasilien vor allem im Süden an. Der aber war nie unbewohnt. Sie beanspruchten das Land – und ließen die Indigenen verfolgen.

Auswandern nach Kanada: Mit 35 Dollar in der Tasche

Kanada ist schon lange beliebt bei deutschen Auswanderern. Dies ist die Geschichte eines Saarländers, der kein Soldat werden wollte und deshalb über den Atlantik fuhr.

Auswandern nach Amerika: "Geht nach Carolina und all eure Mühen werden euch genommen"

Strenggläubige Täufer und Quäker gründen 1683 Germantown, die erste deutsche Siedlung in Nordamerika. Tausende wollen hinterher. Und landen etwa in Londoner Elendslagern.

Deutsches Bier in den USA: Wie deutsche Brauer das Bier nach Amerika brachten

Ob Coors, Budweiser oder Miller: Einige der ältesten und berühmtesten Brauereien der USA haben eine deutsche Geschichte. Doch die deutsche Bierkultur gefiel nicht allen.

Rassismus: "Die sterben alle, und wenn die Bullen mit draufgehen"

Vor dreißig Jahren gipfelten Tage der Ausschreitungen in Mannheim. Doch der Gewalt gegen Asylsuchende folgten kaum Ermittlungsverfahren. Was ist damals passiert?

Attische Demokratie: Tyrannei der Mehrheit

Die attische Demokratie war weder stabil noch liberal – sie taugt heute kaum als Vorbild. Und trotzdem können wir viel von ihr lernen. Zum Beispiel, per Los zu wählen.