Dennis Whyte setzt seine ganze Hoffnung auf ein großes graues D. Es ist ein Magnet aus einem besonderen Material, zehn Tonnen schwer und zweieinhalb Meter hoch. Whyte will damit eine Maschine bauen, die die Energieprobleme der Menschheit löst. Nicht 2100, nicht 2050, nein: "Wir wollen schon Anfang der 2030er Jahre so weit sein."

Whyte ist kein Spinner, er ist Professor am Massachusetts Institute of Technology (MIT), einer der führenden Universitäten der Welt. Und er hat prominente Unterstützer. Bill Gates glaubt an seine Vision, genauso wie Amazon-Gründer Jeff Bezos. Sie und andere haben zusammen 250 Millionen US-Dollar in die Firma investiert, die Whyte gemeinsam mit Kollegen gegründet hat. Commonwealth Fusion Systems heißt sie.