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: Werner Heisenberg

Werner Heisenberg: Da und gleichzeitig nicht da

Werner Heisenberg revolutionierte die Physik mit seiner Unschärferelation. Einer seiner größten Widersacher: Albert Einstein

Werner Heisenberg: Die am besten bestätigte Theorie der Physik

Man kann nicht beobachten, ohne zu verändern. Werner Heisenberg formulierte 1925 die Quantenmechanik. Deren Grundthese liest sich wie eine politische Botschaft.

Angst: Und plötzlich: Atomkrieg

Mit Angst und ihrer Austreibung lässt sich Politik machen. Welche Katastrophen wurden seit 1948 in Bundestagsreden beschworen und wie wurde die Bevölkerung beschwichtigt?

Astrophysik: Was hat Gott beim Urknall gedacht, Herr Börner?

Gerhard Börner ist Astrophysiker und glaubt, dass die Entwicklung des Universums sogar Gott überraschen könnte. Ein Gespräch über die Grenzen der Naturwissenschaft

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NS-Zeit: Darum hatte Hitler keine Atombombe

Die Nazis hätten gewusst, wie man Nuklearwaffen baut – nur die Mittel fehlten, meinen Historiker bisher. Der Physiker Manfred Popp deutet die Originalquellen ganz anders.

Jérôme Ferrari: Die roten Augen der Ratten

In seinem Roman "Das Prinzip" will Jérôme Ferrari die Unschärferelation des Physikers Werner Heisenberg in Szene setzen. Nicht nur die Elementarteilchen wirbeln heftig.

Stiftung Maximilianeum: Ein Wohnheim für die größten Streber Bayerns

Neben dem bayerischen Landtag steht ein Wohnheim für die junge Elite. Nur die besten sieben Einserabiturienten eines Jahrgangs dürfen hier einziehen. Von Philipp Alvares

Physik-Größe: Der Katzenpiesacker namens Schrödinger

Physiker kennen Erwin Schrödinger wegen seines Modells der Quantenmechanik, andere wegen seines Gedankenspiels mit der Katze. Eine Streicheleinheit zum 125. Geburtstag.

Spionage: Die Bombe verhindern

Die Weiterverbreitung von Kernwaffen zu unterbinden ist schwierig - aber nicht unmöglich, sagt Jeffrey Richelson. Der amerikanische Geheimdiensthistoriker forscht über die Geschichte der Atomspionage. Ein Interview

Ohne moralischen Mut

Wer etwas über deutsche Eliten lernen möchte, der tut gut daran, "Operation Epsilon" zu lesen und sich nicht von dem Untertitel des Buches in die Irre führen zu lassen.

Die Verantwortung des Wissenschaftlers in unserer Zeit: Der Physiker und Philosoph Carl Friedrich von Weizsäcker wird in dieser Woche 80 Jahre alt. Mit ihm sprachen Marion Gräfin Dönhoff und Theo Sommer: "Der Wandel des Bewußtseins ist unterwegs"

ZEIT: Sie sind Physiker, Philosoph, Friedensforscher, Lebensforscher, ein Mann, der die wissenschaftlich-technische und die humanistisch-literarische Kultur in seiner Person vereinigt.

Anregende Wundertüte

Buchrezensionen leiden oft darunter, daß eher zufällig einige wenige Werke ausgewählt und vorgestellt werden. Der Leser erhält Einzelbäume präsentiert, obwohl es einen ganzen Mischwald zu besichtigen gäbe.

Die Bombe war zu teuer

Die zentrale sachliche These des Films ist falsch. Sie ist in der Form, in welcher der Film sie dem uninformierten Zuschauer suggeriert, sogar für den Sachkenner offenkundig, massiv falsch.

Warum hat Himmler den Nobelpreisträger Heisenberg, der von der SS als "Ossietzky der Physik" verhöhnt wurde, dennoch am Atomprojekt mitarbeiten lassen?: Welteislehre, Ahnenerbe und "Weiße Juden"

Es gibt eine primitive Art des Antisemitismus, die sich darauf beschränkt, den Juden an sich zu bekämpfen. Ihre Anhänger geben sich damit zufrieden, daß ein klarer Trennungsstrich zwischen Deutschen und Juden gezogen ist.

Noch zehn Jahre älter als die Royal Society in London ist die Leopoldina in Halle, mit 338 Jahren die älteste naturwissenschaftliche Akademie der Welt.: Späße gibt’s

In Halle war Feiertag, und auch der Hausmeister in der August-Bebel-Straße 50 a, dem Sitz der Leopoldina, hatte frei. Den Kaffee, den Heinz Bethge im Henkelkorb in das Akademiegebäude mitbrachte, hatte seine Frau gekocht.

Auf der Suche nach neuen Formen der Religiosität geht der Blick zurück zu den Anfängen, zu den unterdrückten Schriften des Urchristentums, in eine Zeit, als Osten und Westen noch eins waren.: Das Geheimnis des Kruges von Nag Hammadi

Aus dem Umbruch, dessen Zeugen wir tagtäglich sind, gibt es kein Zurück zum Alten, Gewohnten. Dieser Bewußtseinswandel ist vielleicht nur mit dem zu vergleichen, was sich vor zweieinhalb Jahrtausenden in der "Achsenzeit" (das Wort stammt von Karl Jaspers) ereignete, als sich der Übergang vom archaisch-mythischen zum rationalen Bewußtsein gleichzeitig an den verschiedensten Orten der Welt ereignete.

"Bayern liegt vorn"

ZEIT: Ein Wort von C. P. Snow wird jetzt immer wieder zitiert, das Wort von den getrennten Kulturen der Geisteswissenschaften und der Naturwissenschaften, zwischen denen sich eine "Kluft des Nichtverstehens" aufgetan habe.