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: Watergate-Affäre

Gordon Liddy: Watergate-Drahtzieher Gordon Liddy ist tot

Er war die zentrale Figur im Watergate-Skandal, saß dafür ein – und bereute nichts. Für "seinen" Präsidenten Nixon würde er es wieder tun, hatte G. Gordon Liddy gesagt.

Impeachment von Donald Trump: Trump und seine Richter

Ein Amtsenthebungsverfahren gegen den Präsidenten ist unausweichlich, er hat das Volk aufgewiegelt. Scheitert es, kann Trump vor ein ordentliches Gericht gestellt werden.

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Überwachung: Folge dem Kabel

Eine gelbe Tür hier, ein unscheinbares Haus dort: Der Journalist Henrik Moltke sucht Orte, an denen das Internet sichtbar wird – und die Überwachung der NSA greifbar.

USA: Ex-Präsidentschaftsbewerber Fred Thompson gestorben

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Yahoo-Gate: Fürs Passwort-Raten in den Knast

Bis zu 20 Jahre Haft für ein enttarntes Passwort: Ein Gericht sprach den Hacker von Sarah Palins Mails schuldig. Sie findet das korrekt, Blogger halten es für überzogen.

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watergate: Geheimnis enthüllt

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Österreichs Innenminister Ernst Strasser ist der rechte Mann am rechten Platz: Er beachtet, zum Beispiel, die Rechtslage

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Amerikanisch-sowjetische Beziehungen: Von Mißtrauen getrieben – zum Dialog verdammt

Nach Jahren angespannter Sprachlosigkeit ist der Dialog zwischen den USA und der Sowjetunion wieder in Gang gekommen. Die Notwendigkeit, ein Minimum an Verständnis und Verständigung aufrechtzuerhalten, um einen Nuklearkrieg zu vermeiden, sollte jedoch nicht darüber hinwegtäuschen, daß die sowjetisch-amerikanischen Beziehungen weiterhin durch Interessenkollisionen, wechselseitiges Mißtrauen und gegenseitige Vorbehalte gekennzeichnet sind.

Worte der Woche

Bundeskanzler "Mit Respekt und Bedauern verweigere ich aufgrund meiner verfassungsmäßigen Rechte die Anwort. Ich glaube nicht, daß es noch jemanden in Amerika gibt, der so sehr wie ich wünscht, diese Geschichte zu erzählen.

Zurück zu den Leitbildern der Gründer: Amerika und die Menschenrechte

Die Geschichte der USA ist untrennbar verbunden mit der Idee der Menschenrechte. Die Einsicht, "daß alle Menschen vor ihrem Schöpfer gleich sind, daß er ihnen gewisse unveräußerliche Rechte verliehen hat, und daß zu diesen Rechten das Leben, Freiheit und das Streben nach Glück gehören", findet sich bereits in der von Thomas Jefferson entworfenen amerikanischen Unabhängigkeitserklärung vom 4.

Über vier Jahrzehnte lang hat Marion Dönhoff die wechselvollen Beziehungen zwischen den Vereinigten Staaten von Amerika und der Bundesrepublik beobachtet, beschrieben und kommentiert. Dieser Beitrag beschäftigt sich mit der Frage, ob sich unser Verhältnis zu Amerika grundsätzlich verändert hat: Haben wir uns auseinandergelebt?

Nach dem Zusammenbruch und den langen Jahren moralischer Pervertierung, Intoleranz und geistiger Öde war die moderne, frei diskutierende, offene Gesellschaft der Vereinigten Staaten mit ihrem Optimismus und ihrem Vertrauen in die Zukunft für diejenigen von uns, die damals die Gelegenheit hatten, Amerika näher kennenzulernen, geradezu eine Offenbarung.

Konservativer Pragmatiker

Haig war fünf Jahre lang Oberbefehlshaber der Nato. Zuvor diente er als Stabschef im Weißen Haus – er war der Mann, der Nixon mit letzter Loyalität ("he is as guilty as hell") durch die Watergate-Affäre hindurchzubringen suchte, am Ende freilich auch derjenige, der ihn respektvoll, doch unerbittlich aus dem Amte drängte.

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Die schwersten Schneefälle seit fünf Jahren und eine Traktorinvasion verärgerter Farmer bescherte Washington in der vergangenen Woche außergewöhnliche Probleme.

Der Machtkampf zwischen Ford und dem Kongreß behindert den Kampf gegen die Rezession in den USA: Der gelähmte Riese

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Frischer Wind auf dem Kapitol

Einen solchen Anfängerkurs hatte die Harvard-Universität noch nicht gesehen: Zwölf neugewählte Kongreßabgeordnete – acht Demokraten und vier Republikaner – ließen sich während der Adventswochen im Institut für Politik, einem Ableger der Kennedy School, von berühmten Professoren in Probleme der Wirtschaft, des Finanzwesens, der Verfassung und der Außenpolitik einführen.

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NAMEN DER WOCHE

Der am 1. August im Alter von 74 Jahren verstorbene CSU-Politiker Alois Hundhammer wurde am Montag in Grünwald bei München beigesetzt.