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: SED

Treuhand: Dilettanten am Werk

Bis heute gilt die Treuhand als Inbegriff aller Übel der Nachwendezeit. Nun werden Akten aus ihrem Inneren öffentlich. Sie zeichnen ein neues Bild der Behörde.

Sahra Wagenknecht: "Mit dieser Leerstelle, kein Kind zu haben, muss ich leben"

Sahra Wagenknecht geht keiner Kontroverse aus dem Weg. Wie wurde sie zu der Person, die sie ist? Ein Gespräch über ihren Werdegang und die Männer in ihrem Leben

Sarah Kirsch: "Da ist meine Seele so angenehm"

Sarah Kirsch ist als bedeutende Lyrikerin der norddeutschen Seelen- und Naturlandschaft in Erinnerung. Ein Vorabdruck aus ihrem unveröffentlichten Tagebuch.

LMU München: Ein Prof driftet ab

Er galt als links, nun empfiehlt er Studierenden "KenFM": Ein Professor hat sich radikalisiert und darf weiterhin unterrichten. Wo sind die Grenzen?

Matthias Platzeck: "Meistens flogen Eier und Tomaten"

Nach dem Wahlerfolg der AfD im Osten fragen wieder viele: Was ist da los? Matthias Platzeck, Ex-Ministerpräsident von Brandenburg, über Versäumnisse der Wiedervereinigung

Evelyn Zupke: Neue SED-Opferbeauftragte fordert mehr Hilfe für SED-Opfer im Westen

Bürokratische Hürden und ganze Gruppen, die noch gar nicht erfasst seien: "Im Westen muss viel passieren", drängt die neu gewählte Opferbeauftragte Evelyn Zupke zur Eile.

Bernd Gehrke: "Es ging um einen Kampf gegen die Deindustrialisierung"

Nach dem Mauerfall brachen in Ostdeutschland Streiks aus, die heute fast vergessen sind. Sie forderten nicht unbedingt mehr Geld, sagt der Historiker Bernd Gehrke.

23 Fotos

Staatssicherheit: Fotografie als Waffe

Überwachungsfotos, Festivitäten, Arbeitsalltag: Die Staatssicherheit der DDR hinterließ einen gewaltigen Bilderberg. Ein neuer Bildband gewährt unerwartete Einblicke.

Gregor Gysi: "Die etablierte Politik handelt nicht ehrlich"

Gregor Gysi, außenpolitischer Sprecher der Linken, will die Rücknahme aller Notbeschlüsse, sobald die Pandemie zu Ende ist. Ein Gespräch über die Krise und Rot-Rot-Grün

Geschichte: Manchmal kommt es anders

Für historische Ereignisse werden Souvenirs gefertigt und Reden geschrieben. Doch die Wirklichkeit hält sich nicht an Pläne. Eine Sammlung dessen, was nie wahr wurde.

Corona-Proteste: Sie wollen sich anstecken dürfen

Demos, Mahnwachen, eine neue Partei: Der Corona-Protest verstetigt sich, Rechtsextreme und Verschwörungstheoretiker mischen mit. Sie fordern ein Recht auf Infektion.

Die Linke: "Die Linkspartei setzt im Osten sozialdemokratische Politik um"

Die SED-Vergangenheit der Linken erschwert die Zusammenarbeit mit der CDU – in Thüringen und anderswo. Zu Recht? Ein Gespräch mit dem Historiker Thorsten Holzhauser.

DDR: Der Freischütz

Peter-Michael Diestel war der letzte Innenminister der DDR. Bis heute ist er ein unverdrossener Verteidiger des Ostens.

Thüringen: Unter Blockflöten

Thüringen ist politisch blockiert, weil CDU und FDP die Linke ablehnen – auch wegen der Geschichte. Dabei gehörten auch Ost-CDU und -Liberale zum SED-Staat.

Peter-Michael Diestel : Überhaupt kein Politiker

Peter-Michael Diestel war der letzte Innenminister der DDR. Bis heute ist der CDU-Politiker ein unverdrossener Verteidiger des Ostens geblieben.

30 Jahre Mauerfall: "Reißen wir diese Mauern endlich ein"

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat an die Deutschen appelliert, Mauern in der Gesellschaft einzureißen. Er erinnerte an "die Mutigen" des Mauerfalls 1989.

Propaganda: "Mord bleibt Mord – auch wenn er befohlen ist"

Mit Luftpost, Leuchtschrift und Lautsprechern hat der Westen nach dem Mauerbau versucht, die Bürger der DDR zu beeinflussen. Der Osten tönte zurück.

Mauertote: Vertuscht, verschleiert, verfälscht

Beim Versuch, die deutsch-deutsche Grenze zu überwinden, starben Hunderte. Das DDR-Regime vertuschte die Folgen des Schießbefehls. Bis heute liegen Schicksale im Dunkeln.

Einwanderung: Go East

550.000 Menschen wanderten aus der BRD in die DDR aus. Dort galten sie als Kronzeugen eines überlegenen Systems. Ihre Motive aber waren vor allem persönliche.

Reiner Kunze: "Mich hat die Poesie gerettet, immer wieder"

Für "Die wunderbaren Jahre" drohten Reiner Kunze bis zu zwölf Jahre Gefängnis in der DDR. Der Erfolg, den er mit dem Band im Westen feiern konnte, bewahrte ihn davor.

Grundgesetz aus Ost-Sicht: Wie die SED das Grundgesetz bekämpfte

Ein Dokument der Spaltung: Ost-Berlin sah im Grundgesetz ein "Diktat der Alliierten", das Deutschland zerreiße. Dabei hatte die Arbeit am eigenen Staat längst begonnen.

Lehrerin in der DDR : "Klar, ich war Repräsentantin des Systems"

Wie war das im Osten? Das fragen wir in unserem neuen Podcast Menschen, die es wissen müssen. Zum Start erzählt eine Lehrerin, wie Bildung in der DDR funktionierte.