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© Chandan Khanna/​AFP/​Getty Images

Rassismus: Gedenken in Hanau

  • Am 19. Februar jährt sich der rassistische Anschlag in Hanau, bei dem neun Menschen mit Migrationshintergrund gezielt erschossen wurden. Mit einer Gedenkfeier soll an die Toten erinnert werden.
  • Zum Jahrestag des rassistisch motivierten Anschlags in Hanau haben Organisationen und Politiker zu einem entschiedenen Eintreten gegen Rassismus und Rechtsextremismus aufgerufen.
  • Obwohl Rassismus laut dem Grundgesetz verboten ist, werden Menschen in Deutschland aufgrund ihrer Herkunft oder ihres Aussehens immer noch benachteiligt.
  • Besonders Alltagsrassismus führt zu Diskriminierung, denn er wird oft subtil vorgebracht und ist schwer verfolgbar.
  • Auch in den USA ist das Thema Rassismus weiter sehr präsent. Seit US-amerikanische Polizisten den Schwarzen George Floyd in Minneapolis ermordeten, gehen weltweit Menschen auf die Straße. Sie protestieren gegen strukturellen Rassismus.
  • Floyds Tod löste weltweit eine Diskussion über Polizeigewalt in den USA und Rassismus aus. Auch in Deutschland nahmen Zehntausende Menschen an Demonstrationen teil.
  • Soziale Medien wie Twitter und Facebook dienen Betroffenen weltweit als Sprachrohr. Unter #BlackLivesMatter teilen viele ihre Erfahrungen und rufen zu gemeinsamen Protesten auf.

Rassismus und Dating: “Seine Familie fragte mich, ob wir zu Hause Hundefleisch essen”

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Barbara John: Ombudsfrau mahnt Gedenken an NSU-Opfer und Hinterbliebene an

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Der Regisseur Christian Schwochow sieht seit Jahren, wie cool junge Nazis auftreten – und wie brandgefährlich das ist. Deswegen hat er den Film "Je suis Karl" gedreht.

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