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: Nobelpreis für Chemie

Benjamin List: "Ich brauchte fünf Minuten, um alles zusammenzukippen"

Benjamin List ist der neue deutsche Chemienobelpreisträger. Hier spricht er über das Experiment seines Lebens und ein Erlebnis, das ihm fast das Leben gekostet hätte.

"Was jetzt?"-Newsletter: Ampel-Sondierungen, Chemienobelpreis, Sinnsuche

SPD, FDP und Grüne beginnen mit Dreiersondierungen, der Chemienobelpreis geht an einen Deutschen und ZEIT und ZEIT ONLINE gründen eine Sinn-Redaktion. Der Morgenüberblick

Nobelpreis für Chemie: Ein Molekül entfernt von Magie

Von Medikamenten bis Plastik: Für alles braucht die Industrie Katalysatoren. Dank der beiden Chemienobelpreisträger werden diese effizienter, schneller und grüner.

Benjamin List: Chemienobelpreis für deutschen Molekülforscher

Benjamin List und der gebürtige Brite David MacMillan werden für ihre asymmetrische Organokatalyse geehrt. Die Methode wird genutzt, um etwa Arzneimittel zu entwickeln.

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Sie entdeckte die Genschere Crispr, die Erbgut gezielt verändern kann. Die Nobelpreisträgerin Emmanuelle Charpentier über Chancen der Technik und Frauen in der Forschung.

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Bindende Regel

Als die Chemiker im vorigen Jahrhundert gelernt hatten, viele verschiedene Verbindungen herzustellen, begannen sie sich auch für die Vorgänge bei der Umwandlung von einem Stoff in den anderen zu interessieren.

Nobelpreis für Chemie 1980: Griff nach den Genen

In Paul Berg, Biochemiker an der kalifornischen Stanford-Universität, erwachten düstere und unheilvolle Erinnerungen. Als der 54jährige letzte Woche von der Nachricht hörte, ihm sei zusammen mit seinem Landsmann Walter Gilbert (48) und dem Briten Frederick Sanger (62) der diesjährige Chemie-Nobelpreis zugesprochen worden, schweiften seine Gedanken über den Worten "ich bin erfreut, aber auch bedrückt" in die Vergangenheit ab – zurück ins Jahr 1972.

Kohlenstoff mit Metall gepaart

Aus einer Zeit, als man die Stoffe des Tier- und Pflanzenreiches für das Produkt einer "Lebenskraft" ansah und meinte, man könne sie grundsätzlich nie im Labor aus toter Miterie erzeugen, stammt die traditionelle Einteilung des Gesamtgebietes der Chemie in organische Chemie – sie untersucht die Verbindungen des Elements Kohlenstoff – und anorganische Chemie, die die übrigen Elemente, darunter besonders die Metalle, behandelt.

Späte Ehrung

Damit habe ich nun nicht mehr gerechnet", gestand Georg Wittig, als er am Montag erfuhr, daß ihm der Nobelpreis für Chemie zugesprochen worden ist.

Unerwartete Komplexe

Auguren nahmen die Nachricht aus Stockholm zwar – wie gewöhnlich – mit Überraschung hin, jedoch verblüfft waren sie nicht. Der Nobelpreis für Chemie 1973, der Ernst Otto Fischer, Professor für Anorganische Chemie an der Technischen Universität München, und seinem britischen Kollegen Geoffrey Wilkinson vom Imperial College of Science and Technology der University of London gemeinsam zuerkannt wurde, ist fraglos eine verdiente Auszeichnung.

Chemiepreis für Biologen

Wenn es auch offiziell einen Nobelpreis für Biologie nicht gibt, so hat doch die diesjährige Entscheidung des Stockholmer Komitees erneut dokumentiert, daß Nobelpreise für Medizin und Chemie inzwischen mehr und mehr zur Domäne jener modernen Biologie geworden sind, der als Biochemie oder Molekularbiologie im Grenzbereich zur Chemie und Physik in den letzten zwanzig Jahren so großartige Erfolge bei der Erforschung der Prinzipien des Lebens beschieden waren.