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: DKP

Radikalenerlass: Alte Nazis durften bleiben, junge Linke flogen raus

Hamburg war eines der ersten Länder, die in den Siebzigern Kommunisten vom Staatsdienst ausschlossen. Bis heute ein Reizthema, wie der Streit um eine Schulbenennung zeigt

Radikalenerlass: Junge Linke unter Generalverdacht

Vor 50 Jahren sollte der Radikalenbeschluss Extremisten vom Staatsdienst ausschließen. Er traf fast nur Linke. Damit hat er der Demokratie mehr geschadet als genutzt.

Harald Martenstein: Hinsetzen, Mund halten

In den Siebzigerjahren war der Zeitgeist antikapitalistisch, wer etwas auf sich hielt, trat einer linken Partei bei. Doch die Revolution fraß schon bald ihre Kinder.

Herbert Mies: Rot und treu

Herbert Mies war seit 1973 Vorsitzender der Deutschen Kommunistischen Partei. Kamen Honecker oder Breschnew in den Westen, hatte der DKP-Chef seinen Auftritt. Ein Nachruf

Strafrecht und Kunst I: Schwarzer und Schirach

Zwei neue Werke der Krimiliteratur sind heute zu würdigen, die sich dem Thema Terrorismus unterschiedlich nähern: Das eine trägt ihn im Titel, das andere täuscht ihn vor.

Ostermarsch: Ein bisschen Frieden

Warum kommen so wenig Demonstranten zu den Ostermärschen? Weitere Themen in der neuen "Elbvertiefung": Ärger um Schanzenhöfe, Golden-Pudel-Versteigerung, Peer Gynt.

Westlinke und die DDR: Die Akte Feik

Als Kommissar Thanner an der Seite von Schimanski wurde Eberhard Feik in den Achtzigern zum Fernsehstar. Doch wie nah kam er der Stasi? Ein deutsch-deutscher Krimi

Thüringen: Wie Herr Sandmann Rot-Rot-Grün noch verhindern will

Zum Entsetzen mancher Mitglieder hat sich die Thüringer SPD-Basis für Rot-Rot-Grün ausgesprochen. Doch die Gegner arbeiten weiter am Scheitern des Linksbündnisses.

P D S : Die roten Panther

Die PDS wandelt sich - aber nur, wenn sie unter öffentlichem Druck steht. Im Gegensatz zu den überdurchschnittlich jungen Wählern ist die PDS-Basis hoffnungslos überaltert. Die Reformer in der PDS haben zwar gute Verbindungen zur Führungsebene, aber oft müssen Sie Kompromisse eingehen

Geheimdienst: Der etwas andere Verfassungsschutzbericht

Wie konnte es passieren, dass der Verfassungsschutz die Terroristen des NSU aus dem Auge verlor? Unser Autor Y. Musharbash hat den Inlandsgeheimdienst ausgeforscht.

Politik im Alltag: Mitmachen? Warum nicht!

Die Lust am Streit gehört dazu, genauso wie die Kunst des Kompromisses: Was heißt es eigentlich, politisch zu sein? Ein Erfahrungsbericht von Susanne Gaschke

Sozialverhalten: Was Gutmenschen von guten Menschen unterscheidet

Der Gutmensch stellt sich in den Dienst der Menschheit und lässt sich feiern. Der gute Mensch aber stellt sich in den Dienst des Nächsten und hilft selbstlos.

Bundestagswahlen: Bunte Republik Deutschland

Von den Nachkriegswirren über das Drei-Parteien-System bis zur neuen Unübersichtlichkeit nach der Vereinigung: 60 Jahre Wählen, Regieren und Opponieren. Eine Infografik

Der Fall Kurras: Wir alle haben uns geirrt

Karl-Heinz Kurras, der Benno Ohnesorg erschoss, war ein Stasi-Mann. Was bedeutet das für den Gründungsmythos der 68er – und was für die "Springer-Presse"?

Friedrich Hölderlin: Deutschlands Schicksal

Die Frankfurter Hölderlin-Ausgabe hat die Philologie revolutioniert. Jetzt erscheint der zwanzigste, der letzte Band.

SPD: Der Kurtschluss

SPD-Chef Beck will seine Partei für Bündnisse mit der Linken öffnen. Weiß er eigentlich, was er tut? Eine Spurensuche zwischen Jakarta und Wiesbaden.

Stalinismus: Wunderland DDR

Nicht nur die DKP, auch Gewerkschafter, Jusos, Spontis, Autonome – viele Linke hatten es sich mit dem Regime in Ost-Berlin gemütlich gemacht. Heute wollen sie nichts mehr davon wissen

Manchmal muss der Rasen eben brennen

Fußball ist konservativ. Fußball ist rechts. Fußball ist Opium fürs Volk, gerade in schweren Zeiten - Interview mit einem, der einmal dachte, so sei es wirklich. Jetzt besitzt Ewald Lienen als Cheftrainer von Borussia Mönchengladbach eine Schlüsselrolle im kapitalistischen Fußballsystem

Politik: Attac

In Berlin fand am Sonnabend die vielleicht größte Friedensdemonstration der deutschen Geschichte statt. Säße im Kanzleramt ein Kriegsbefürworter, wären vielleicht sogar noch mehr gekommen.