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© Arno Burgi/​dpa

Antisemitismus: Judenfeindlichkeit in Deutschland

  • In Deutschland kommt es immer wieder zu antisemitischen Vorfällen. Im Jahr 2020 wurden 2275 judenfeindliche Straftaten gemeldet. Darunter fielen neben Gewalttaten und Propagandadeliketen unter anderem Beleidigungen und Volksverhetzung.
  • Antisemitische Demonstrationen und Gewalt gegen jüdische Einrichtungen werden des Öfteren in Verbindung mit den Entwicklungen im Nahost-Konflikt verzeichnet.
  • Im Koalitionsvertrag wurde die Stelle eines Antisemitismusbeauftragten vereinbart, der sich mit jüdischem Leben und Antisemitismus in Deutschland beschäftigen soll. Seit Anfang April 2018 besetzt Felix Klein die im Innenministerium angesiedelte Position.

Auslandssender DW: Deutsche Welle stellt Mitarbeiter nach Antisemitismusvorwürfen frei

Mehreren DW-Mitarbeitern werden antisemitische Äußerungen in sozialen Netzwerken vorgeworfen. Zwei prominente Experten untersuchen nun die Fälle.

Vergangenheitsbewältigung: "Es gibt eine fast krankhafte Fixierung auf die jüdische Opferrolle"

Die jüdische Philosophin Susan Neiman kritisiert die deutsche Erinnerungspolitik. Es brauche mehr Witz – und eine klare Kante gegen Antisemitismus.

Judith Coffey und Vivien Laumann: "Jüdische Menschen werden oft nicht als diskriminiert wahrgenommen"

Sind jüdische Menschen weiß? Das stimme nicht so pauschal, sagen Judith Coffey und Vivien Laumann. Denn bei Weißsein gehe es um Privilegien – und Sicherheit.

Auslandssender: Deutsche Welle lässt Antisemitismusvorwürfe extern untersuchen

Laut einem Bericht sollen Mitarbeitende des Auslandssenders antisemitische Äußerungen im Internet gepostet haben. Der Intendant kündigt eine unabhängige Untersuchung an.

Frankfurter Judengasse: Am düsteren Ort

Im mittelalterlichen Frankfurt am Main entlud sich der Hass auf Juden immer wieder in Pogromen. Nur am Stadtrand duldete man sie – im ältesten Ghetto Europas.

"Quarks"-Moderation: Nemi El-Hassan und das Lernen aus der Geschichte

Am Fall Nemi El-Hassan hätte Deutschland etwas lernen können über Identitäten, die quer zu seinem Erinnerungsdiskurs stehen. Doch es schützt lieber eigene blinde Flecken.

Antisemitismus: Behörden erfassten 2021 bisher 1.850 antisemitische Straftaten

Mit bisher 1.850 liegt die Zahl der antisemitischen Straftaten auch in diesem Jahr auf einem hohen Niveau. Dabei wird eine hohe Dunkelziffer angenommen.

Antisemitismus: Ächtung hilft

Judenfeindliche Provokationen und Attacken dürfen nicht mehr durchgehen, egal, von wem sie kommen. Unsere Gesellschaft muss zeigen, dass sie Antisemitismus nicht duldet.

Frankreich: Lebenslange Haftstrafe für Mord an Holocaust-Überlebender

Der Prozess nach der Tötung einer 85-Jährigen endet in Paris mit Schuldsprüchen. Die Richter verweisen in ihrer Entscheidung auf den antisemitischen Charakter der Tat.

Nemi El-Hassan: Peinliche Befragung

Um nach Antisemitismusvorwürfen zu prüfen, ob Nemi El-Hassan moderieren darf, fragte der WDR sie offenbar, wie oft sie bete. Was wäre die richtige Antwort darauf?

Antisemitismusbeauftragter: Felix Klein fordert einheitliches Vorgehen gegen Antisemitismus

Die Strafverfolgung antisemitischer Taten dürfe nicht davon abhängen, in welchem Bundesland der Täter wohne, sagt der Antisemitismusbeauftragte. Er fordert Nachbesserung.

Fall Gil Ofarim: Recherchiert, bevor ihr anklagt!

Die Debatte um Gil Ofarim zeigt: Fälle von Hass und Hetze sollten wir ernst nehmen – indem wir untersuchen, was passiert ist, ehe wir uns empören.

Antisemitismusvorwurf: WDR will nicht mehr mit Nemi El-Hassan zusammenarbeiten

In einem Gastbeitrag hat die Journalistin dem WDR vorgeworfen, einer Kampagne aufgesessen zu sein. Der Sender sagt die Zusammenarbeit mit ihr daraufhin endgültig ab.

Berlin: Polizisten beim Sporttreiben auf dem Holocaustmahnmal gefilmt

Ein Handyvideo zeigt, wie Beamte auf den Betonstelen des Berliner Denkmals für die ermordeten Juden Liegestütze machen. Die Polizei kündigte Konsequenzen an.

Querdenker: Neue Brisanz im Fall Attila Hildmann

Seit Monaten wird Attila Hildmann per Haftbefehl gesucht. Nun kommt heraus: In der ermittelnden Behörde gab es wohl einen Maulwurf. Die wichtigsten Fragen und Antworten

Frankreich: Gericht spricht Jean-Marie Le Pen von Rassenhassvorwurf frei

Der Gründer der rechtsextremen Partei Front National hat sich abfällig über einen jüdischen Sänger geäußert. Ein Gericht sieht darin noch keine Anstiftung zum Rassenhass.

Gil Ofarim: Die Suche nach der Kette

Im Fall Gil Ofarim steht Aussage gegen Aussage. Ein interner Untersuchungsbericht weckt Zweifel, ob der Musiker antisemitisch diskriminiert wurde, Zeugen widersprechen.

Antisemitismus: Zentralrat der Juden erhält im Fall Ofarim Hassnachrichten

Nachdem Musiker Gil Ofarim einen antisemitischen Vorfall beklagt hatte, konnte der Vorgang bislang nicht geklärt werden. Nun erreicht den Zentralrat antisemitischer Hass.

Esoterik und Rechtsextremismus: Rechte Oase in Bayern

Esoteriker wollen im Allgäu ein Dorf errichten. Nun entpuppen sich die Gründer als Anhänger von Verschwörungstheorien und Antisemitismus. Vor Ort dreht sich die Stimmung.

Gil Ofarim : Die Widersprüche bleiben

Wurde der Musiker Gil Ofarim im Leipziger Westin-Hotel tatsächlich antisemitisch beleidigt? Je mehr Fakten ans Licht kommen, desto unklarer wird die Lage.

Antisemitismus-Vorwürfe: Westin Leipzig sieht Mitarbeiter nach eigenen Untersuchungen entlastet

Die Antisemitismus-Vorwürfe von Sänger Gil Ofarim haben für den beschuldigten Hotelmitarbeiter keine beruflichen Konsequenzen. Ein internes Gutachten habe ihn entlastet.

Hass und Hetze: Untersuchung sieht Zunahme an Antisemitismus und Islamhass seit Corona

In der Pandemie hat sich Hass auf Social-Media-Plattformen ausgebreitet, berichtet die Denkfabrik IFFSE. Verschwörungserzählungen hätten dort ein neues Publikum erreicht.

Gil Ofarim: Sänger Gil Ofarim wehrt sich gegen Medienberichte über Davidstern

Sänger Gil Ofarim hat Berichte zurückgewiesen, nach denen er in einem Leipziger Hotel womöglich keinen Davidstern getragen habe. Videoaufnahmen hatten Zweifel geweckt.

Antisemitismus-Vorwürfe: Ofarim trug bei Hotelvorfall laut Medien womöglich keinen Davidstern

Ein Leipziger Hotelmitarbeiter soll den Musiker Gil Ofarim aufgefordert haben, seinen Davidstern abzulegen. Ein Überwachungsvideo weckt nun Zweifel an dieser Darstellung.

"Der Halle-Prozess: Die Mitschriften": "Er sagte den Opfern, es tue ihm leid, nicht alle getötet zu haben"

Grischa Stanjek ist einer der Autoren von "Der Halle-Prozess: Die Mitschriften". Er sagt: Die Aussagen des Täters müssen festgehalten werden. Egal wie inhuman sie sind.

Antisemitismus: "Pack deinen Stern ein"

Der Musiker Gil Ofarim wirft einem Hotelmitarbeiter Antisemitismus vor. Der widerspricht. Was geschah wirklich im Westin-Hotel in Leipzig?