Andrey Rublev wusste, was auf ihn zukommen würde. Dafür ist der 24-jährige Russe, laut Weltrangliste der achtbeste Tennisspieler der Welt, schon zu lange im Geschäft. In den für siegreiche Spieler verpflichtenden Pressekonferenzen am Rande des ATP-Turniers in Belgrad ging es nach Rublevs Achtelfinalerfolg am Donnerstagabend kaum um Sport, sondern um eine Entscheidung, die in der Tennis-, ja in der ganzen Sportwelt für ziemlich viel Wirbel gesorgt hat: den Ausschluss aller russischen und belarussischen Spieler vom prestigeträchtigsten Tennisturnier der Welt in Wimbledon.