• 11/30/20219:16:45 AM
    Booster-Impfungen in mehr als 45 Einkaufszentren

    In mehr als 45 Einkaufszentren in ganz Deutschland finden zwischen dem 2. und 4. Dezember Aktionen für Booster-Impfungen statt. Kundinnen und Kunden könnten sich meist ohne Anmeldung gegen Corona impfen lassen – mit einer Erst-, Zweit- oder Auffrischungsimpfung, wie der Handelsverband Deutschland (HDE) mitteilt. "Wir brauchen mehr Tempo bei den Impfungen und schnelle Booster-Aktionen, um die Pandemie dauerhaft erfolgreich zu bekämpfen", sagt HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth.

    Bisher seien mehr als 250.000 Impfdosen auf Parkplätzen vor Geschäften oder in Einkaufszentren verimpft worden. Der geschäftsführende Bundesgesundheitsminister Jens Spahn lobte die Aktion im Rahmen als wichtigen Beitrag, "um noch mehr niedrigschwellige Impfangebote zu schaffen".
  • 11/30/20219:08:58 AM
    RKI gibt Tipps für die kommenden Wochen

    Weihnachtsmärkte, Adventssingen, Bescherung mit der Familie: Eigentlich sind Advent und Weihnachtszeit voller Anlässe, Zeit mit anderen Menschen zu verbringen. Doch wie passt das zur vierten Welle und den dringenden Forderungen, Kontakte zu reduzieren? Das Robert Koch-Institut hat dazu eine Reihe von Verhaltenstipps veröffentlicht.
    Zusätzlich zu den erweiterten AHA-Regeln führt das RKI acht Empfehlungen auf. Dazu gehört etwa, sich wenn, dann nur im kleinen Kreis und mit denselben Menschen zu treffen, statt in großen Gruppen oder mit vielen wechselnden Kontakten. Außerdem empfiehlt das Institut nicht nur, sich selbst impfen beziehungsweise boostern zu lassen, sondern auch Angehörige und Bekannte daran zu erinnern und ihnen, wenn nötig, dabei zu helfen.
  • 11/30/20219:03:16 AM
    Laut Braun sind keine Beschlüsse bei Bund-Länder-Beratungen zu Corona geplant

    Vor dem Bund-Länder-Treffen zur Corona-Lage hat CDU-Politiker Helge Braun die Erwartungen gedämpft. "Beschlüsse sind für heute nicht geplant", sagte der geschäftsführende Kanzleramtsminister in der Sendung Frühstart von RTL und n-tv. "Das war die Vorbedingung für das Treffen."

    Auf die Nachfrage, warum das Treffen nicht trotzdem genutzt werde, um eine gemeinsame Linie festzulegen, sagte Braun: "Ich kann nur wiedergeben, dass man vorab vereinbart hat, sich informell zu treffen. Aber ich fordere seit Tagen eine formelle Ministerpräsidentenkonferenz und dass wir eine Notbremse vereinbaren." Die schon länger geplante Ministerpräsidentenkonferenz mit dem Bund zur Pandemie soll erst am 9. Dezember stattfinden. 
  • 11/30/20218:37:01 AM
    Was bedeutet die Omikron-Variante?

    Über die zuerst in Südafrika entdeckte neue Sars-CoV-2-Variante mit dem Namen Omikron ist noch nicht viel bekannt. Einige befürchten aber, dass das stark veränderte Virus ansteckender sein oder die Immunantwort umgehen könnte. Unser Wissen-Ressort fasst zusammen, was bereits bekannt ist. 
  • 11/30/20218:08:22 AM
    Städte- und Gemeindebund fordert einheitliche Kriterien für Pandemiemaßnahmen

    Vor dem Bund-Länder-Treffen melden sich zahlreiche Gruppen und Verbände mit Forderungen zu Wort. So verlangt der Deutsche Städte- und Gemeindebund bundesweit einheitliche Kriterien für mögliche strengere Maßnahmen. Hauptgeschäftsführer Gerd Landsberg verlangte dabei im rbb-Inforadio, die epidemische Lage von nationaler Tragweite wieder festzustellen. 
    Das muss wieder her, weil die Pandemielage dramatisch ist. Die Pandemie läuft uns aus dem Ruder. Gerd Landsberg, Hauptgeschäftsführer des Städte- und Gemeindebundes
    Die epidemische Notlage war vergangene Woche ausgelaufen. Die Ampel-Parteien SPD, Grüne und FDP hatten beschlossen, sie nicht zu verlängern. Damit sind weitreichende Ausgangsbeschränkungen sowie die generelle Schließung von Geschäften, Schulen oder Kitas derzeit nicht möglich. Der Maßnahmenkatalog, der stattdessen im neuen Infektionsschutzgesetz formuliert wurde, sei gut, aber nicht ausreichend, sagte Landsberg. Deshalb brauche es eine andere Rechtsgrundlage für Maßnahmen zur Pandemie-Bekämpfung.
  • 11/30/20217:55:53 AM
    Hunderte protestieren in Mecklenburg-Vorpommern gegen Corona-Maßnahmen

    In mehreren Städten in Mecklenburg-Vorpommern haben insgesamt rund 1.400 Menschen gegen die Corona-Maßnahmen demonstriert. Trotz strenger Auflagen gab es nach Polizeiangaben am Montagabend Kundgebungen in Rostock und Greifswald sowie einen Protestzug in Neubrandenburg. 

    In Rostock nahmen die meisten Menschen an den Protesten teil: Hier folgten 890 Menschen einem Aufruf der Querdenker-Bewegung. In Greifswald wurden 290 Teilnehmerinnen und Teilnehmer gezählt, in Neubrandenburg 250.
     
    In Mecklenburg-Vorpommern lag die Sieben-Tage-Inzidenz am Montag laut Landesgesundheitsamt bei 402 Infektionen pro 100.000 Einwohner und damit unter dem deutschen Durchschnitt von rund 452. Der Wochenwert der Hospitalisierung lag bei 9,9.
  • 11/30/20217:27:42 AM
    Trainer Baumgart sieht Fußballbranche als Sündenbock

    Trainer Steffen Baumgart hat auf die Kritik am 1. FC Köln und der Stadt Köln reagiert, 50.000 Zuschauer beim Derby gegen Mönchengladbach zugelassen zu haben. "Ich habe das Gefühl, dass wir im Fußball immer gerne als Sündenböcke hingestellt werden. Da sind ganz andere in der Verantwortung, die seit zwei Jahren die Möglichkeit haben, klar zu agieren, und das tun sie nicht", sagte Baumgart in der ran Bundesliga Webshow.

    "Ich finde, dass die Themen einfach zu wichtig sind, um sie auf dem Rücken der Fußballer auszutragen", sagte Baumgart und fügte hinzu: "Wenn 35.000 Pflegekräfte in zwei Jahren verschwinden, dann liegt das nicht an den Fußballern, sondern ganz klar an den fehlenden Konzepten. Wenn es in einem Land wie Deutschland nicht geschafft wird, genügend Intensivbetten zur Verfügung zu stellen, dann stelle ich mir die Frage, wer hier welche Verantwortung trägt." Er erwarte, dass die, "die Verantwortung tragen, sie auch wahrnehmen und nicht mit dem Finger auf andere zeigen".
  • 11/30/20217:22:58 AM
    Söder will vor Bund-Länder-Beratungen Fußballspiele ohne Zuschauer 

    Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) verlangt vor den heutigen Bund-Länder-Beratungen zur Pandemie eine Maßnahme, die vorher schon getroffen werden könnte: Geisterspiele in allen deutschen Fußballstadien. "Es macht auf absehbare Zeit keinen Sinn wieder Zuschauer zuzulassen", sagte Söder im Bayerischen Rundfunk. 
    Es ist eine wichtige Forderung, dass wir heute bundeseinheitlich beschließen, dass wir künftig keine Zuschauer mehr machen. Wenn das auf Bundesebene nicht funktioniert, würden wir das für Bayern allein machen. Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU)
    Die scheidende Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und ihr designierter Nachfolger Olaf Scholz (SPD) beraten ab Mittag mit den Regierungschefinnen und -chefs der Länder über die Corona-Lage. Söder beklagt die mangelnde Vorbereitung des Gesprächs mit dem Bund. Der Forderung, die Weihnachtsferien der Schulen in Bayern vorzuziehen, steht Söder nicht ablehnend gegenüber. 
  • 11/30/20217:10:27 AM
    Bildungsgewerkschaft will Schulen so lange wie möglich offen halten

    Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) appelliert an die Politik, mögliche Schulschließungen als Letztes in Erwägung zu ziehen. "Dass Massenveranstaltungen stattfinden und Schulen geschlossen werden, das geht nicht", sagte die Gewerkschaftsvorsitzende Maike Finnern der Deutschen Presse-Agentur. "Aber wenn wir sehen, dass die Einschränkungen über Absagen oder eine Reduzierung von Massenveranstaltungen nicht reichen, dann kann es in einzelnen Bereichen sein, dass man darüber nachdenken muss, Schulen für ein, zwei Wochen in den Distanzunterricht zu schicken."

    Sie sprach von Einzelfällen, in denen dies notwendig sein könne. "Aber es darf auf keinen Fall eine Schließung für mehrere Wochen oder Monate werden, so wie wir das im vergangenen Winter hatten." Priorität müsse sein, dass alle, die sich impfen lassen könnten, sich impfen ließen und dass Kontakte reduziert würden. Schulen müssten so lange wie möglich geöffnet sein.

    "Es muss alles dafür getan werden, damit Bildungseinrichtungen offen bleiben. Und das heißt natürlich, so etwas wie die Maskenpflicht auch im Unterricht muss es jetzt geben", sagte Finnern. Es gebe Bundesländer, die diese immer noch nicht wiedereingeführt hätten.

  • 11/30/20217:04:04 AM
    Habeck erwartet Nachbesserungen beim Infektionsschutzgesetz

    Grünenchef Robert Habeck hält schärfere Maßnahmen zur Bekämpfung der Pandemie für unumgänglich. "Es ist völlig klar, was passieren muss: Die Kontakte müssen reduziert werden, 2G muss bundesweit verbindlich umgesetzt werden für alle Einrichtungen des öffentlichen Lebens außer des Bedarfs, den man in Supermärkten oder Apotheken hat", sagte Habeck im ZDF-Morgenmagazin. "Wir werden mit weiteren einheitlichen Maßnahmen den Winter bestreiten müssen."

    Bereits jetzt liege für die Länder ein Bündel von Möglichkeiten auf dem Tisch, um auf die Notlage zu reagieren, betonte Habeck und führte als Beispiel die Absage von Weihnachtsmärkten, strengere Kontaktbeschränkungen und eine Ausweitung der 2G-Regeln an. "Das ist dann – man muss es so hart sagen – ein Lockdown für Ungeimpfte."
  • 11/30/20214:35:28 AM
    Jeder vierte Beschäftigte fürchtet Ansteckung am Arbeitsplatz

    Etwa jeder vierte Beschäftigte in Deutschland fühlt sich laut des DGB-Indexes Gute Arbeit in der Pandemie schlecht vor einer Ansteckung am Arbeitsplatz geschützt. An erster Stelle stehen dabei Erzieherinnen und Erzieher: Fast 60 Prozent von ihnen machen sich große Sorgen wegen einer möglichen Corona-Infektion.

    Knapp ein Drittel der Befragten arbeitete im Zeitraum der Befragung zwischen Januar und Juni häufig oder sehr häufig im Homeoffice. Eine besonders starke Belastung empfanden diejenigen, die Kinder betreuen mussten, deren Wohnung für die Arbeit nicht geeignet ist oder denen die technische Unterstützung bei der Arbeit fehlte. 

    Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) befragte bundesweit 6.401 zufällig ausgewählte Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer aller Branchen, Berufe, Einkommens- und Altersgruppen, Regionen und Betriebsgrößen. 
  • 11/30/20213:43:35 AM
    RKI registriert Plateau bei Neuinfektionen

    Das Robert Koch-Institut (RKI) hat 45.753 neue Corona-Fälle registriert, nur 427 mehr als vor einer Woche. Die Sieben-Tage-Inzidenz sank sogar erstmals seit drei Wochen wieder leicht: auf 452,2 (minus 0,2). 388 Menschen sind gestern an oder mit dem Virus gestorben, 79 mehr als vor einer Woche. 
  • 11/30/202112:09:56 AM
    80 Anzeigen bei Corona-Protest in Bautzen

    Auch im sächsischen Bautzen haben Menschen gegen die Corona-Maßnahmen protestiert. Die Versammlung war zwar angemeldet, erlaubt waren wegen der Inzidenzen in Sachsen allerdings nur zehn Teilnehmer – es kamen etwa 350. Die Polizei löste die Versammlung auf. Gegen etwa 80 Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die sich dagegen sträubten, erstattete die Polizei Anzeige. Dabei stieß ein 44-Jähriger einem Polizeibericht zufolge einen Beamten mit dem Ellbogen und biss ihm bei der Festnahme in die Wade. Der Verletzte wurde im Krankenhaus behandelt.

    Auch in den umliegenden Städten Radeberg, Görlitz, Niesky und Zittau fanden Proteste statt.
  • 11/29/20219:52:48 PM
    Göring-Eckardt plädiert für schnelle Entscheidung zu bundeseinheitlichem Corona-Kurs

    Vor den Bund-Länder-Beratungen hat die Grünenfraktionschefin Katrin Göring-Eckardt schnelle Entscheidungen gefordert. "Ich finde, in dieser Woche müssen wir klar haben, wie das weitergehen soll", sagte sie in der ARD-Sendung Hart aber fair. "Sonst hängen wir im Januar oder im Februar noch irgendwie in der nächsten Schleife dieser Welle rum." Man müsse jetzt schnelle Entscheidungen treffen, "die dann bundeseinheitlich gelten". Was man tun müsse, liege auf der Hand: Kontakte reduzieren – und zwar "gemeinsam, bundesweit, nach gemeinsamen Kriterien".

    Als mögliche Maßnahmen nannte sie die Schließung von Bars und Diskotheken sowie die Absage von Veranstaltungen. "Möglicherweise muss man auch gemeinsam sagen: Gastronomie geht nicht, weil da sitzen wir halt ohne Maske im Innenraum." 
    Jetzt brauchen wir wahrscheinlich erst mal noch mal einmal Ruhe, damit wir nicht in 'ne Situation kommen, die alles noch mal maßlos verschlimmert. Göring-Eckardt 
    Von einem Lockdown wollte sie aber nicht sprechen. "Wir machen nicht noch mal das Gleiche, sondern wir haben gelernt. Wir haben auch gelernt, dass man nicht einfach Leute einsperrt und sagt: Du darfst niemanden mehr sehen."
  • 11/29/20219:16:32 PM
    Hunderte Menschen demonstrieren in Sachsen und Thüringen gegen Infektionsschutzmaßnahmen

    In mehreren sächsischen Städten haben Hunderte Menschen gegen die staatlichen Infektionsschutzmaßnahmen protestiert. Sie verstießen damit gegen die Corona-Notfallverordnung des Bundeslands, die derzeit nur ortsfeste Kundgebungen mit maximal zehn Teilnehmern gestattet. Laut Polizei nahmen in Freiberg rund 700 Menschen an einem ungenehmigten "Corona-Spaziergang" teil. Auch in Dresden, Neustadt in Sachsen, Pirna, Sebnitz, Riesa, Zwickau und Großenhain gab es demnach Proteste – zum Teil mit mehreren Hundert Teilnehmenden. Bei einem Einsatz in Chemnitz nahmen die Sicherheitskräfte rund 25 Anzeigen auf.

    Der Ostbeauftragte der Bundesregierung, Marco Wanderwitz, forderte auf Twitter, dass die Proteste unterbunden werden müssten. "Dass in Sachsen in dieser Corona-Lage Gestörte und Rechtsradikale offenbar 'erfolgreich' Tag für Tag den Rechtsstaat mit öffentlichen Zusammenkünften vorführen, macht schweren Schaden."
    Auch in Erfurt in Thüringen beteiligten sich Hunderte Menschen an einem nicht genehmigten Protestmarsch. Die rund 650 Menschen trugen keine Schutzmasken. In Arnstadt versammelten sich 400, in Bad Salzungen 280 Menschen. In anderen Städten in Thüringen gab es laut Polizei nur kleinere Kundgebungen mit einer zweistelligen Teilnehmerzahl. Auch in dem Bundesland sind wegen der hohen Infektionszahlen gerade nur ortsgebundene Kundgebungen mit maximal 35 Teilnehmern erlaubt.
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