Der Absturz der Malaysia-Airlines-Maschine MH17 vor acht Jahren in der Ukraine ist nach einer Untersuchung des Europarats auf einen Abschuss durch eine russische Buk-Luftabwehrrakete zurückzuführen. Dies sei das "bei Weitem überzeugendste Szenario", heißt es einer Stellungnahme der Parlamentarischen Versammlung in Strasbourg.

"Anstatt den zuständigen Ermittlungsbehörden verlässliche Informationen zur Verfügung zu stellen, verbreiteten die russischen Behörden Desinformation", heißt es weiter. Sogar manipulierte Radar- und Satellitendaten seien von Russland verbreitet worden.

Beweismittel hatte der Berichterstatter des Europarats von ukrainischen und niederländischen Behörden erhalten. Insbesondere die Theorien, das Verkehrsflugzeug mit 298 Menschen an Bord sei von einem ukrainischen Kampfjet oder mit einer Rakete von ukrainisch kontrolliertem Gebiet aus abgeschossen worden, seien "vollständig widerlegt".

Die Parlamentarische Versammlung rief Russland dazu auf, bei den laufenden Ermittlungen mitzuarbeiten und sich formell bei den Angehörigen der Toten zu entschuldigen.

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