Auf den Karten des Institute for the Study of War (ISW) genügt schon ein rascher Blick, um zu sehen, wo in der Ukraine in den vergangenen 24 Stunden gekämpft wurde: Heftige Gefechte gab es demnach erneut im Donbass im Osten des Landes. Das US-amerikanische Institut trägt täglich die relevantesten Informationen zum Kriegsverlauf zusammen. Und selten erschien die Lage für die Ukraine so bedrohlich wie in diesen Tagen. Am 24. Mai nahmen russische Soldaten Switlodarsk ein, am Tag darauf Lyman, beide Orte liegen in der Oblast Donezk. Und nun rücken sie auf Isjum vor, haben Sjewjerodonezk eingeschlossen.