Knapp 40 Minuten ging die Pressekonferenz von Außenministerin Annalena Baerbock und ihrem US-amerikanischen Amtskollegen Antony Blinken. Im Grunde hätte es aber auch gereicht, wenn beide ein einziges Wort gesagt hätten: "Gemeinsam." So häufig kam es vor, so kunstvoll legten beide immer wieder die Betonung darauf, dass man es nicht missverstehen konnte: Wenn es um Russland und die Ukraine geht, ziehen Deutschland und die USA an einem Strang.

Die Abstimmung zwischen beiden Ländern "könnte nicht intensiver sein", sagte etwa Baerbock. Man habe dieses Treffen "als Partner und Freunde" genutzt, um eine gemeinsame Position zu bestimmen, und habe eine "absolut gemeinsame Einschätzung der Lage". Und Blinken ergänzte, man befinde sich an einer Kreuzung: "Welchen Weg Russland auch immer wählt, es wird die USA, Deutschland und ihre Partner vereint vorfinden."