• 1/25/20226:01:17 AM
    Südkorea meldet Höchstwert bei Neuinfektionen

    Südkorea hat binnen eines Tages 8.571 Neuinfektionen mit dem Coronavirus gemeldet. Das ist der höchste Wert seit Beginn der Pandemie. Wie die Seuchenbehörde mitteilte, lagen die Zahlen höher als Mitte Dezember. In Südkorea dominiert seit der vergangenen Woche die besonders ansteckende Omikron-Variante des Coronavirus.
  • 1/24/20229:41:04 PM
    Impfkritischer ungarischer Olympia-Gewinner stirbt nach Corona-Infektion

    Der impfkritische ungarische Turner und Olympia-Gewinner Szilveszter Csollany ist nach einer Erkrankung mit Covid-19 gestorben. Wie die örtlichen Behörden mitteilten, verstarb der Sportler im Alter von 51 Jahren. Er hatte sich im Dezember mit dem Coronavirus infiziert und musste im Krankenhaus künstlich beatmet werden.

    Laut einem Bericht der Zeitung Blikk von Anfang Januar hatte der Turner auf seiner Facebook-Seite mehrere Beiträge gegen die Impfungen veröffentlicht. Er habe sich dennoch impfen lassen, um weiter als Trainer arbeiten zu können, berichtete die Zeitung. Die Impfung war demnach aber erst kurz vor der Infektion erfolgt, wodurch sein Körper offenbar nicht genügend Antikörper bilden konnte. Ungarns Ministerpräsident Viktor Orbán würdigte den Turner mit einem Schwarz-Weiß-Bild bei Facebook. "Leb wohl, Champion", lautete die Bildunterschrift. 

    Csollany hatte 1996 in Atlanta olympisches Silber an den Ringen gewonnen. 1998 wurde er Europameister und wiederum zwei Jahre Jahre später gelang ihm bei den Olympischen Spielen 2000 in Sydney der Gewinn der Goldmedaille. 2002 holte er bei der Weltmeisterschaft in Ungarn ebenfalls Gold. Er arbeitete zuletzt als Trainer in Österreich und Island.
  • 1/24/20224:36:26 PM
    Belgien: vierte Impfung für Menschen mit Immunschwäche

    Die belgischen Gesundheitsminister haben eine Empfehlung über eine vierte Impfdosis für Menschen mit einem geschwächten Immunsystem gebilligt. Das bestätigte die Gesundheitsministerin der Bundesregierung in Brüssel, Christie Morreale. Einen Termin für den Start der Impfungen nannte sie nicht.

    Etwa 77 Prozent der knapp 11,5 Millionen Einwohner Belgiens sind vollständig geimpft. Rund 6,3 Millionen Einwohner haben eine Auffrischungsdosis erhalten. 
  • 1/24/20224:28:33 PM
    Niederlande wollen Maßnahmen lockern

    Trotz einer massiven Omikron-Welle will die niederländische Regierung Gaststätten, Theater, Museen und Kinos wieder öffnen. Das berichten mehrere Medien. Cafés, Restaurants und Kulturstätten sollen bis 22 Uhr öffnen dürfen – allerdings mit Einschränkungen wie Maskenpflicht und Impfnachweis. Auch bei Sportveranstaltungen wie Fußballspielen sollen Zuschauer erlaubt werden.

    Der Ruf nach Lockerungen in den Niederlanden wurde in den vergangenen Tagen immer lauter. Unternehmer und der Kulturschaffende protestierten und erhöhten den Druck auf die Regierung. Auch Bürgermeister forderten ein Ende der harten Regeln. Vor knapp zehn Tagen hatte die Regierung die Schließung der Geschäfte aufgehoben.

    Die Zahl der täglichen Neuinfektionen steigt inzwischen rasant. Bis zum Montagmorgen wurden in 24 Stunden etwa 65.000 neue Fälle verzeichnet. Experten vermuten eine höhere Zahl, da die Computer der Gesundheitsbehörden die hohe Zahl positiver Testergebnisse nicht mehr verarbeiten können. Die Inzidenz liegt bei fast 2.000 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen. 
  • 1/24/20223:27:30 PM
    Japan verschärft Maßnahmen

    Wegen steigender Infektionszahlen will die japanische Regierung in weiten Teilen des Landes eine Vorstufe zum Notstand ausrufen. Die Schutzmaßnahmen sollten in weiteren 18 Präfekturen verschärft werden, sagte Ministerpräsident Fumio Kishida. Die Vorkehrungen in anderen Gebieten sollten noch ausgeweitet werden, etwa in Tokio, Okinawa, Yamaguchi und Hiroshima. Dann sollten unter anderem Gaststätten spätestens um 21 Uhr schließen.

    Kritiker monieren, dass es unfair und wenig sinnvoll sei, sich bei den Einschränkungen fast ausschließlich auf Bars und Restaurants zu konzentrieren. In Japan sind zwar etwa 80 Prozent der Bevölkerung vollständig geimpft, eine Auffrischung haben dagegen bislang nur 1,9 Prozent der Menschen erhalten.
  • 1/24/20223:06:12 PM
    Italien sieht Omikron-Höhepunkt erreicht

    In Italien hat der Chef des Corona-Krisenstabs, Francesco Paolo Figliuolo, einen Rückgang der Fallzahlen durch die hochansteckende Omikron-Variante bekannt gegeben. "Es gibt gute Nachrichten", sagte der General vor Journalisten in Mailand.
    Es scheint, als hätten wir den Höhepunkt der Omikron-Kurve erreicht, und es geht bergab.
    Francesco Paolo Figliuolo, Chef des Corona-Krisenstabs
    In den vergangenen Tagen seien in der norditalienischen Region Lombardei mehr Menschen aus dem Krankenhaus entlassen als neu aufgenommen worden. "Das verheißt Gutes", sagte Figliuolo. Die Lombardei hatte einen großen Teil der fast 144.000 Corona-Toten des Landes verzeichnet.

    Die Regierung geht mit strikten Maßnahmen wie einer Impfpflicht für Über-50-Jährige gegen das Coronavirus vor. Am Sonntag meldete Italien 138.860 Neuinfektionen und 227 Todesfälle.
  • 1/24/20223:01:37 PM
    Mehr als 500.000 aktive Fälle in Israel

    In Israel sind derzeit mindestens 531.000 Menschen mit Corona infiziert – bei nur rund 9,4 Millionen Einwohnerinnen und Einwohnern. Binnen 24 Stunden wurden nach Angaben des Gesundheitsministeriums mehr als 83.000 Neuinfektionen gemeldet – und damit mehr als je zuvor seit Pandemiebeginn. Die Zahl der Schwerkranken liegt demnach bei 814. Experten gehen von einer hohen Dunkelziffer an weiteren Infektionen aus. 

    Eran Segal vom Weizmann-Institut in Rechovot geht davon aus, dass Israel den Höhepunkt der Omikron-Welle erreicht hat.
    Ich rechne damit, dass die Zahl der Erkrankungen in dieser Woche zurückgehen wird, wir beobachten das bereits bei den über 60-Jährigen. 
    Regierungsberater Eran Segal
    Die Zahl der Schwerkranken werde aber zunächst noch weiter steigen, sagte Segal. Er schätzte, dass sich bereits drei Millionen Israelis – also etwa ein Drittel der Bevölkerung – mit der Omikron-Variante infiziert hätten.

    Derzeit gelten nur noch 63 Prozent der Israelis als vollständig geimpft. 29 Prozent der Bevölkerung sind gar nicht geimpft, bei acht Prozent ist die Gültigkeit der Impfung bereits wieder abgelaufen. Knapp 600.000 Menschen in Israel haben schon eine vierte Impfdosis erhalten.
  • 1/24/20222:57:37 PM
    Hunderte Festnahmen bei Ausschreitungen in Brüssel

    Bei teils gewaltsamen Protesten gegen die Corona-Maßnahmen in Brüssel sind nach Angaben der belgischen Polizei gestern mehr als 200 Menschen festgenommen worden. In 228 Fällen hätten Beamte wegen Störung der öffentlichen Ordnung Personalien aufgenommen, elf weitere Menschen wurden demnach in Gewahrsam genommen, unter anderem wegen Waffenbesitzes und Widerstands gegen die Ordnungskräfte.
    In der belgischen Hauptstadt hatten rund 50.000 Menschen aus dem In- und Ausland gegen die Corona-Beschränkungen protestiert. Darunter waren auch Hunderte Demonstranten aus Deutschland, Frankreich und den Niederlanden. Unter den Festgenommenen befinden sich ebenfalls mehrere Ausländer.

    Zu den Zusammenstößen kam es im EU-Viertel von Brüssel. Dabei wurde auch die gläserne Eingangstür zum Sitz des EU-Außenbeauftragten Josep Borrell eingeschlagen. Dieser verurteilte die "Zerstörung und sinnlose Gewalt". 
  • 1/24/20222:53:35 PM
    Schnelle Ausbreitung einer Omikron-Untervariante registriert

    Ein Subtyp der Omikron-Variante breitet sich in einigen Ländern rasch aus. Die meisten Fälle der BA.2 genannten Untervariante gebe es in Indien, Dänemark und Schweden, teilten Londoner Gesundheitsbehörden mit. In den ersten zehn Tagen des Jahres seien auch in Großbritannien mehr als 400 Infektionen mit BA.2 festgestellt worden.

    Der Leiter des Instituts für Globale Gesundheit der Universität Genf, Antoine Flahault, verwies auf die Schnelligkeit, mit der sich BA.2 in Dänemark ausgebreitet habe. "Das Land erwartet Mitte Januar den Höhepunkt der Ansteckungen, der blieb jedoch aus. Vielleicht ist das auf diese Subvariante zurückzuführen." Sie sei möglicherweise noch leichter übertragbar als der ursprüngliche Omikron-Typ BA.1. 

    Ersten Erkenntnissen zufolge verursacht der Subtyp keine schwereren Erkrankungen als Omikron. Der Virologe Tom Peacock vom Imperial College in London sah "keinen dramatischen Unterschied im Schweregrad" und erwartet daher "nur minimale Unterschiede in der Wirksamkeit des Impfstoffs".  Es handle sich "absolut nicht" um eine Veränderung wie von Delta zu Omikron.

  • 1/24/20221:52:05 PM
    WHO-Chef glaubt an Ende der akuten Phase in 2022

    Die Akutphase der Corona-Pandemie könnte laut dem Chef der Weltgesundheitsorganisation noch in diesem Jahr beendet werden. Dazu sei ein internationaler Kraftakt nötig, sagte Tedros Adhanom Ghebreyesus bei einer Sitzung des WHO-Exekutivrats in Genf.
    Wir können Covid-19 als globale Notfallsituation beenden, und wir können es in diesem Jahr tun.
    WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus
    Um dieses Ziel zu erreichen, müssten die Impflücken in ärmeren Ländern geschlossen werden. Der Impfstoffmangel sei zwar überwunden, doch die logistische Herausforderung, die Dosen in alle Länder zu bringen, noch nicht gelöst. So haben in Afrika laut Tedros 85 Prozent der Menschen noch keine Impfung erhalten.
    Die WHO verwies auch auf die Ausbreitung der Omikron-Variante. Sie schaffe eine "glaubhafte Hoffnung auf Stabilisierung und Normalisierung", sagte der Regionalchef für Europa Hans Kluge. Tedros warnte dennoch vor voreiligem Optimismus: "Es wäre gefährlich anzunehmen, dass Omikron die letzte Variante war und dass wir schon in der Endphase sind", sagte er.

    Nur wenn in den kommenden Monaten 70 Prozent der Bevölkerung in jedem Land geimpft werde, könne das Virus besiegt werden. Außerdem müssten Behandlungsmöglichkeiten für Erkrankte verbessert werden.   
  • 1/24/20221:41:52 PM
    Geimpfte müssen bei Einreise nach England keinen Test vorweisen

    Wer gegen das Coronavirus geimpft ist, muss bei einer Einreise nach England keinen negativen Test mehr vorweisen. Das hat der britische Premierminister Boris Johnson angekündigt. Das Datum, ab dem die Testpflicht entfällt, nannte er zunächst nicht, eine Ankündigung mit weiteren Details wird heute erwartet.

    England hat zuletzt die meisten Corona-Maßnahmen abgeschafft, darunter auch die Maskenpflicht. Die entfällt, ebenso wie Homeoffice-Regelungen, am Donnerstag. Bei einer Inzidenz von derzeit 945, ein Rückgang um 50 Prozent gegenüber den Höchstwerten kurz nach Silvester, gehen Experten von einem Abflauen der Omikron-Welle auf der Insel aus.
  • 1/24/20221:38:15 PM
    Weitere Infektionen bei Schwedens Handballnationalteam

    Einen Tag nach der Partie gegen die deutsche Auswahl verzeichnet auch die schwedische Handballmannschaft bei der Europameisterschaft in Ungarn und der Slowakei zwei weitere Corona-Fälle in den eigenen Reihen. Der ehemalige Bundesliga-Torhüter Andreas Palicka sowie Rückraumspieler Felix Claar erhielten positive Testergebnisse, wie der schwedische Verband mitteilte.

    Beide Spieler wurden vom Rest der Mannschaft isoliert. Die PCR-Tests waren am Sonntagabend unmittelbar nach dem Spiel gegen Deutschland gemacht worden. Mit den Abwehrspielern Simon Ernst und Patrick Wiencek sind dabei auch zwei deutsche Spieler positiv getestet worden, damit erhöht sich die Zahl der Corona-Fälle im deutschen Team auf 15.
  • 1/24/202210:42:42 AM
    Neuinfektionen in Russland auf Höchststand

    Einmal mehr hat Russland einen Höchststand bei den Neuinfektionen binnen eines Tages gemeldet: 65.109 neue Fälle wurden offiziellen Angaben zufolge registriert. Am Tag zuvor waren es noch knapp 2.000 weniger gewesen. Zudem wurden 655 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus festgestellt.
  • 1/24/202210:00:03 AM
    Umfassende 2G-Regel in Frankreich

    Französinnen und Franzosen über 16 Jahren müssen ab sofort in weiten Bereichen des öffentlichen Lebens einen Impf- oder Genesenennachweis vorlegen. Ein negativer Corona-Test reicht nicht mehr aus, um Zugang zu Cafés, Restaurants und Zügen zu haben. Das französische Parlament hatte das Gesetz nach zwei Wochen heftiger Debatten Mitte Januar verabschiedet. Der von der Opposition angerufene Staatsrat hatte es am Freitag für verfassungskonform erklärt. 
    Kindern und Jugendlichen zwischen zwölf und fünfzehn Jahren reicht auch weiter ein negativer Test. Wer falsche Impfpässe vorzeigt, kann nun mit einer Geldstrafe von 1.000 Euro belegt werden. Wer mehrere falsche Pässe besitzt, riskiert fünf Jahre Haft und 75.000 Euro Strafe. Ab Mitte Februar verringert sich im Land die Frist für die Auffrischimpfung auf vier Monate. Ausgenommen sind 16- und 17-Jährige. Weitere Ausnahmen sind vorgesehen, wenn jemand aus dringenden gesundheitlichen oder familiären Gründen reisen muss.

    Zugleich soll die Maskenpflicht im Freien ab dem 2. Februar entfallen. Außerdem sollen Discos öffnen, Konzertveranstalter dürfen wieder Stehplätze anbieten. Die Sieben-Tage-Inzidenz der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche liegt in Frankreich bei etwa 3.600
  • 1/24/20228:50:07 AM
    Olympiaorganisatoren lockern Regeln für Tests

    Nach heftigen Debatten um die Corona-Tests bei den Winterspielen haben die Olympiaorganisatoren in Peking ihre strikten Regeln etwas gelockert. Wegen bislang unterschiedlicher und teils unklarer Vorgaben hatten Athleten und Funktionäre Sorge gehabt, dass viele vor ihrer Abreise negativ getestete Sportlerinnen und Sportler nach ihrer Ankunft positiv getestet werden könnten.

    Eine nun erfolgte Anpassung des Testgrenzwerts durch das Internationale Olympische Komitee dürfte eine Reaktion darauf sein. So wurde der sogenannte CT-Wert für einen positiven Corona-Test nun auf unter 35 festgelegt. Eigentlich gilt in China ein Wert von 40. In Deutschland liegt laut Robert Koch-Institut erst bei einem Wert unter 30 ein positiver Befund vor. Eine Person gilt als umso ansteckender, je niedriger der Wert ist.

    Bei den Kontrollen wurde bereits ein erster Fall am Flughafen festgestellt. Drei weitere Infektionen wurden bei anderen Olympia-Akkreditierten ermittelt. Konkretere Angaben zur Identität der positiv Getesteten gibt es nicht. Innerhalb der für die Winterspiele eingerichteten Blase gab es demnach bislang keinen Positiv-Test unter den bereits anwesenden Mitgliedern der Olympia-Teams

    Die Olympischen Winterspiele in Peking beginnen am 4. Februar und dauern 16 Tage. Wer vor Ort positiv getestet wird, muss sich in eine Isoliereinrichtung begeben, die erst nach zwei negativen PCR-Tests wieder verlassen werden darf. Nach zehn Tagen Quarantäne genügt ein einzelner Test, sofern keine Symptome vorliegen. China fährt seit Pandemiebeginn einen sehr strikten Kurs nach dem Vorbild einer Null-Covid-Strategie. 
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