• 11/30/20219:14:35 AM
    Drei neue Omikron-Fälle in Schottland

    Die Zahl der Omikron-Fälle in Großbritannien ist auf insgesamt 14 gestiegen. In Schottland wurden drei neue Omikron-Fälle bestätigt. Das berichtet der Sender Sky News. Schottlands Gesundheitsminister Humza Yousaf bestätigte Fälle in den Großräumen Lanarkshire, Glasgow und Clyde.
  • 11/30/20218:03:56 AM
    In England gilt wieder Maskenpflicht

    Nach mehreren Monaten müssen sich die Menschen in England wieder ans Maskentragen gewöhnen. Wegen der Verbreitung der Omikron-Variante gilt im größten britischen Landesteil ab sofort wieder eine Maskenpflicht in Geschäften und öffentlichen Verkehrsmitteln.

    Zuvor galt diese nur noch an einzelnen Orten, etwa einigen Supermärkten und der Londoner U-Bahn, wurde aber kaum durchgesetzt. In Theatern, Restaurants, Bars, Clubs und Kinos sind weiterhin weder Maske noch Impf- oder Testnachweise notwendig. Schottland, Wales und Nordirland haben eigene, etwas strengere Regeln.

  • 11/30/20217:57:23 AM
    Erster Omikron-Fall in Japan

    Die Omikron-Variante hat nun auch Japan erreicht. Ein aus Namibia eingereister Mann sei positiv auf den Erreger getestet worden, teilt Kabinettschef Hirokazu Matsuno mit. Der Betroffene befinde sich in einer medizinischen Einrichtung. Man wisse bereits, mit welchen Personen er Kontakt gehabt habe. Details würden noch mitgeteilt. Die Nationalität des Betroffenen werde aber nicht offengelegt. Er sei in den Dreißigern.

    Japan lässt als Vorkehrung gegen eine Einschleppung der neuen Coronavirus-Variante seit Dienstag für mindestens einen Monat keine Ausländer mehr ins Land. Am Montag hatte die Weltgesundheitsorganisation WHO das globale Risiko durch Omikron vorläufig als "sehr hoch" eingestuft.
  • 11/30/20216:48:43 AM
    Moderna-Chef rechnet mit geringerer Impfstoffwirksamkeit bei Omikron

    Der Chef des US-Pharmakonzerns Moderna, Stéphane Bancel, rechnet damit, dass die gegenwärtigen Corona-Impfstoffe wahrscheinlich nicht so gut gegen die neue Omikron-Variante helfen dürften wie gegen die bislang dominierende Delta-Variante. Von einer Wirksamkeit wie bei der Delta-Variante gehe er derzeit nicht aus, sagt Bancel der Financial Times. "Ich denke, es wird ein erheblicher Rückgang sein.“

    Wie viel weniger wirksam die Impfstoffe gegen Omikron seien, sei noch unklar – dazu müssten die Daten abgewartet werden. „Aber alle Wissenschaftler, mit denen ich gesprochen habe, sind der Meinung: 'Das wird nicht gut sein'", sagte Bancel.
  • 11/30/20216:43:37 AM
    Niederlande: Paar nach Flucht aus Quarantänehotel in Isolation

    Nach seiner Flucht aus einem Quarantänehotel in den Niederlanden steht ein Paar nun in einer Klinik unter Quarantäne. Das sagte ein Sprecher der Grenzpolizei der Nachrichtenagentur AFP. Die beiden hatten zuvor ein Hotel verlassen, in dem positiv auf das Coronavirus getestete Reisende aus Südafrika untergebracht sind, bei denen zum Teil auch die neue Omikron-Variante festgestellt worden war.

    "Wir hörten, dass Leute das Hotel verlassen hatten, obwohl ihnen davon abgeraten worden war. Wir mussten also handeln und haben sie festgenommen", sagte der Grenzpolizeisprecher. Das Paar, eine Spanierin und ihr portugiesischer Freund, war am Sonntag von Grenzpolizisten in einem Flugzeug gefasst worden, das nach Spanien fliegen sollte

    Das Paar widersprach dieser Darstellung. Die Frau sagte der spanischen Zeitung La Vanguardia, ein niederländischer Polizist und ein Vertreter der Gesundheitsbehörde in ihrem Quarantäne-Hotel hätten ihnen nach zwei weiteren negativen Schnelltests am Sonntag erlaubt, das Hotel zu verlassen. "Sie haben mir die Erlaubnis erteilt; wir kauften die Flugtickets und haben ein Taxi genommen", wird sie von der Zeitung zitiert.
  • 11/30/20216:33:39 AM
    Ärzte der Welt fordert Aussetzung der Impfstoffpatente

    Ärzte der Welt hat die EU aufgefordert, umgehend alle nötigen Maßnahmen ergreifen, um den Patentschutz für Corona-Impfstoffe und -Medikamente bis zum Ende der Pandemie auszusetzen. "Omikron war eine Entwicklung mit Ansage", sagte François De Keersmaeker, Direktor von Ärzte der Welt. "Es werden sich immer wieder neue Varianten ausbreiten, wenn in ärmeren Ländern weiterhin große Teile der Bevölkerung keinen Zugang zu Impfstoffen haben.“

    Dass die Ministerkonferenz der Welthandelsorganisation nun abgesagt worden sei, unterstreiche noch einmal die Notwendigkeit, den Patentschutz auszusetzen. Die Konferenz, die eigentlich heute starten sollte, war wegen der Reise- und Quarantänebeschränkungen aufgrund der Omikron-Variante kurzfristig verschoben worden.

    Bei der Konferenz wollten die Ministerinnen und Minister über den sogenannte Trips waiver beraten – eine von über 100 Ländern unterstützte Initiative Südafrikas und Indiens. Diese hat das Ziel, geistige Eigentumsrechte auf lebenswichtige Mittel zur Bekämpfung, Diagnostik und Prävention von Covid-19 vorübergehend auszusetzen. Damit soll eine wichtige Barriere für die globale Produktion von Impfstoffen und anderen Hilfsmitteln gegen das Virus abgebaut werden.

    Die scheidende Bundesregierung und die Europäische Kommission haben die Initiative bisher blockiert. "Die Konsequenzen der Blockadehaltung Deutschlands und der Europäischen Kommission sieht Ärzte der Welt täglich bei seiner humanitären Arbeit in zahlreichen Ländern der Welt", sagte De Keersmaeker. Entscheidungsträgerinnen müssten endlich aufhören, "die Monopole der Pharmariesen zu verteidigen und sich darauf konzentrieren, Leben zu retten".
  • 11/30/20214:46:49 AM
    Brasilianische Großstädte sagen Silvesterpartys wegen Omikron ab

    Salvador, Fortaleza, Belo Horizonte und Florianópolis: Sie alle haben ihre traditionellen Silvesterpartys abgesagt oder werden sie erst gar nicht planen – aus Angst vor der neuen Variante des Coronavirus, wie das Nachrichtenportal G1 unter Berufung auf die Bürgermeister berichtet.

    In Brasilien wird momentan untersucht, ob ein Passagier, der am Samstag aus Südafrika in São Paulo ankam und positiv getestet wurde, die Omikron-Variante mitgebracht haben könnte. Die brasilianische Regierung hatte schon am Freitag die Einreise aus dem südlichen Afrika untersagt.

    Brasilien hat weltweit die zweitmeisten Corona-Infektionen (mehr als 22 Millionen) und drittmeisten Todesfälle (614.000) registriert. Durch die Impfkampagne ging die Zahl der Toten stark zurück, der Optimismus wächst. São Paulo und Rio de Janeiro prüfen beispielsweise, ob sie ihre Silvesterfeiern mit Besuchern aus der ganzen Welt veranstalten können, Sambaschulen in Rio bereiten sich auf die berühmten Umzüge vor. Experten warnten, dass der falsche Eindruck vermittelt werden könnte, die Pandemie sei zu Ende. 
  • 11/30/20213:56:54 AM
    Hongkong schließt Grenzen für Reisende aus Deutschland

    Zum Schutz vor der neuen Corona-Variante Omikron schließt die Finanzmetropole Hongkong ihre Grenzen. Menschen mit Wohnsitz in Angola, Äthiopien, Nigeria und Sambia dürfen ab heute nicht mehr einreisen, teilte die Regierung der chinesischen Sonderverwaltungszone mit. Ab dem 2. Dezember gilt der Einreisestopp auch für Ausländer, die sich in den letzten 21 Tagen in Deutschland, Australien, Österreich, Belgien, Kanada, Tschechien, Dänemark, Israel oder Italien aufgehalten haben

    Eine Möglichkeit gibt es allerdings auch für Menschen aus diesen Ländern – wenngleich sie kompliziert ist: Wer vollständig geimpft ist, sich für sieben Tage in staatliche Quarantäne begibt und sich anschließend auf eigene Kosten zwei weitere Wochen in einem Hotel isoliert, kann auch weiterhin nach Hongkong kommen.
  • 11/29/202111:10:08 PM
    WHO warnt vor "sehr hohem" Risiko durch Omikron

    Die Omikron-Variante des Coronavirus kann aus Sicht der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zu Ausbrüchen mit schwerwiegenden Folgen führen, das weltweite Risiko sei "sehr hoch". In einer Mitteilung an die Mitgliedsstaaten schrieb die Organisation, dass noch "erhebliche Unsicherheiten" über die neue Variante bestünden. Dass sie sich weltweit ausbreite, sei jedoch wahrscheinlich.

    Die vielen Mutationen könnten laut vorläufigen Erkenntnissen möglicherweise dazu beitragen, dass das Immunsystem nicht auf die Variante reagiere, hieß es weiter. Es sei auch denkbar, dass die Variante dadurch ansteckender sei. Die WHO forderte die Länder auf, ihre Impfkampagnen zu beschleunigen.
  • 11/29/202110:40:46 PM
    US-Gesundheitsbehörden empfehlen Auffrischungsimpfung für alle Erwachsenen

    Die US-Gesundheitsbehörde CDC hat ihre Empfehlungen für Booster ausgeweitet. Angesichts der neuen Omikron-Variante sollten sich alle Erwachsenen eine solche Impfung holen, teilten die CDC mit. Zuvor waren die Booster zwar für alle Altersgruppen zugelassen gewesen, empfohlen wurden sie jedoch nur für Menschen ab 50 oder Bewohner von Pflegeeinrichtungen.

    Jeder, der 18 Jahre und älter ist, sollte eine Auffrischungsimpfung erhalten, entweder sechs Monate nach der ersten Pfizer- oder Moderna-Serie oder zwei Monate nach der ersten Johnson-&-Johnson-Impfung. CDC-Direktorin Rochelle Walensky 
  • 11/29/202110:30:39 PM
    Großbritannien will allen ab 18 Booster anbieten

    Nach dem Auftreten der neuen Omikron-Variante weitet Großbritannien sein Programm für Auffrischungsimpfungen aus. Dazu zählt vor allem, dass die britische Regierung allen Menschen ab 18 Jahren eine Boosterimpfung anbietet – bislang gilt das nur für Menschen ab 40 und besonders gefährdete Personen.

    Auch der zeitliche Rahmen wurde verkürzt: Boosterdosen können nun bereits drei Monate nach der zweiten Impfdosis erfolgen. Bislang mussten Impfwillige ein halbes Jahr auf die dritte Spritze warten. Angesichts "der Offensive" der neuen Virusvariante "werden diese Maßnahmen mehr Menschen rascher schützen und uns als Nation besser schützen", sagte Gesundheitsminister Sajid Javid zur Annahme der neuen Empfehlungen.

    Zuvor waren in Schottland sechs und in England zwei weitere Fälle der neuen Variante bestätigt worden. Die Gesamtzahl in Großbritannien stieg damit auf elf. Die schottische Erste Ministerin Nicola Sturgeon sagte, dass nicht alle Fälle in dem Landesteil auf Reisende aus dem südlichen Afrika zurückzuführen seien. Dies deute auf eine Übertragung in Schottland selbst hin.
  • 11/29/20216:24:48 PM
    Medizinische Hilfslieferungen in Lettland angekommen

    Deutschland hat Lettland mit medizinischer Ausrüstung unterstützt. Nach Angaben des deutschen Botschafters Christian Heldt kam der letzte Teil der medizinischen Ausrüstung im Wert von 2,5 Millionen Euro in dem baltischen EU-Land an. Er schrieb auf Twitter, dass damit die lettischen Gesundheitseinrichtungen unterstützt werden sollten und postete ein Bild von der Übergabe. Der lettische Minister wiederum dankte via Twitter für die "großzügige Unterstützung" in diesen schwierigen Zeiten.
    In Lettland hatte sich die Infektionslage im Herbst zugespitzt. Die Regierung in Riga reagierte darauf mit einem einmonatigen Lockdown bis Mitte November. Damit konnte die Infektionswelle gebrochen werden. Noch immer aber droht eine Überlastung des chronisch unterfinanzierten Gesundheitswesens.
  • 11/29/20215:18:34 PM
    WHO fordert Einigung auf Vertrag zur Pandemievorbeugung

    Die Weltgesundheitsorganisation dringt auf einen internationalen Vertrag zur Vorbeugung künftiger Pandemien. 
    All dies wird sich wiederholen, wenn Ihr, die Nationen der Welt, Euch nicht zusammenschließt und mit einer Stimme sagt: Nie wieder! WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus 
    Das sagte der WHO-Chef bei der Eröffnung einer Sondersitzung der Weltgesundheitsversammlung. "Es ist an der Zeit, dass wir uns über diese Pandemie erheben und den Generationen nach uns ein Vermächtnis hinterlassen." Das Auftreten der Omikron-Variante zeige, "dass Covid noch nicht fertig mit uns ist". "Deshalb braucht die Welt diese neue Vereinbarung."

    Laut Entwurfstext ist die Schaffung eines "zwischenstaatlichen Gremiums" geplant, das "ein Übereinkommen, eine Vereinbarung oder ein anderes internationales Instrument der WHO zur Prävention, Vorsorge und Reaktion auf Pandemien" ausarbeiten und verhandeln soll. Dabei geht es etwa um Verpflichtungen zur gerechten Impfstoffverteilung, zu Wissenstransfer, Finanz- und Kontrollstrukturen.
  • 11/29/20214:26:31 PM
    G7 loben Umgang Afrikas mit Omikron-Variante

    Deutschland, Frankreich, Italien, Großbritannien, die USA, Kanada und Japan haben ein entschiedenes Vorgehen gegen die Omikron-Variante des Coronavirus gefordert. "Die Weltgemeinschaft ist mit der Bedrohung durch eine neue, nach einer ersten Einschätzung hochgradig übertragbare Variante von Covid-19 konfrontiert, die dringende Maßnahmen erfordert", sagten die Gesundheitsminister der G7-Länder nach einer Dringlichkeitssitzung.

    Sie lobten in ihrer gemeinsamen Erklärung "die vorbildliche Arbeit Südafrikas bei der Entdeckung der Variante und der Warnung anderer vor ihr". Nach der Bekanntgabe der neuen Variante hatten zahlreiche Länder kurzfristig den Flugverkehr mit Südafrika und anderen Ländern der Region eingestellt. Die südafrikanische Regierung kritisierte dies.
  • 11/29/20214:14:59 PM
    Polen verbietet Flüge in sieben afrikanische Länder

    Aus Sorge vor der Omikron-Ausbreitung verbietet Polen Flüge nach Südafrika, Namibia, Simbabwe, Botsuana, Mosambik, Eswatini und Lesotho. Das sagte Gesundheitsminister Adam Niedzielski in Warschau. Reisende, die aus diesen Ländern nach Polen zurückkehren, müssen sich für 14 Tage in Quarantäne begeben und können sich auch durch ein negatives Testergebnis nicht davon befreien.

    Außerdem werden in Polen vom 1. bis 17. Dezember erneut die Restriktionen verschärft, um die weitere Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen. In Hotels, Restaurants, Kinos und Theatern gilt dann eine Höchstgrenze von 50 Prozent Auslastung. Bisher lag das Limit bei 75 Prozent. Geimpfte sollen weiterhin bei diesen Begrenzungen nicht mitgezählt werden, sagte Niedzielski. Allerdings müssen in Polen, anders als in Deutschland und in vielen anderen westeuropäischen Ländern, die Gäste und Besucher von Gastronomie und Kultureinrichtungen weder ihren Impfnachweis noch einen negativen Test vorzeigen. Insofern sind auch die neuen Regelungen vor allem Theorie. 
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