• 10/18/20218:46:32 PM
    Mehrheit findet laut Umfrage die Wirtschaft wichtiger als Virusbekämpfung

    Immer mehr Menschen finden die Wirtschaft habe Vorrang vor der Virusbekämpfung. Dies ergab eine Umfrage des Beratungsunternehmen Kekst CNC. Es gebe eine klare Tendenz der Bürger hin zu weniger Beschränkungen, selbst wenn das zu mehr Toten führen könnte. Das Unternehmen hatte 6.000 Menschen in den USA, Deutschland, Großbritannien, Frankreich, Schweden und Japan befragt.

    In Deutschland und Großbritannien haben sich die Prioritäten der Bürger seit der letzten Umfrage im Mai demnach am stärksten verändert. 40 Prozent der Deutschen priorisieren weiterhin die Eindämmung des Virusgeschehens, während es vor fünf Monaten noch 49 Prozent waren. 39 Prozent betonten hingegen die Notwendigkeit, die Wirtschaft zu schützen – ein Anstieg um neun Prozentpunkte.

    Noch deutlicher war die Verschiebung in Großbritannien, wo 42 Prozent der Befragten der Pandemie Vorrang vor der Wirtschaft einräumen wollen – ein Rückgang um 19 Prozentpunkte. In Frankreich war die Unterstützung für den Kampf gegen Covid-19 am geringsten: 36 Prozent der Befragten sagten, dass die Bekämpfung des Virus oberste Priorität haben sollte. Der gleiche Anteil meinte, dass die Wirtschaft Vorrang haben sollte.
  • 10/18/20218:32:28 PM
    St. Petersburg verschärft Einschränkungen für Ungeimpfte

    St. Petersburg will angesichts steigender Infektionszahlen umfangreiche Einschränkungen im öffentlichen Leben einführen. Ab dem 1. November müssen Erwachsene etwa bei Sport-Großveranstaltungen nachweisen können, dass sie geimpft oder genesen sind. Das teilte die Petersburger Stadtverwaltung mit. Für diejenigen, die Fitnessstudios, Theater, Kinos oder Museen besuchen möchten, ist ab Mitte November ebenfalls ein Nachweis per QR-Code notwendig.  

    Ab Dezember soll die Regelung zudem auf Gastronomie und Einzelhandel ausgeweitet werden. Ausgenommen ist, wer belegen kann, dass er sich aus gesundheitlichen Gründen nicht impfen lassen kann. Arbeitgeber sollen nicht geimpfte Über-60-Jährige ins Homeoffice versetzen. Ungenehmigte Veranstaltungen werden künftig auf maximal 40 Teilnehmer begrenzt. 

    Die Impfskepsis in Russland ist weiterhin groß. Jüngsten Zahlen zufolge ist erst knapp ein Drittel der 146 Millionen Russen vollständig geimpft. Der Kreml hatte zuletzt mehrfach betont, dass die Entscheidung über verschärfte Corona-Regeln bei den einzelnen Regionen liege. Ein landesweiter Lockdown etwa sei nicht geplant. 

  • 10/18/20218:14:16 PM
    Belarus setzt Routineversorgung in Kliniken aus

    In Belarus ist die routinemäßige Versorgung in Krankenhäusern vorläufig angehalten worden. Ziel der Maßnahme sei es, mehr Ressourcen für Corona-Patienten freizusetzen. Zu den ausgesetzten Dienstleistungen zählen nach Angaben des Gesundheitsministeriums medizinische Untersuchungen und Screenings, Physiotherapie und Zahnbehandlungen.

    Die Zahl der Neuinfektionen ist in Belarus zuletzt gestiegen. Täglich werden in dem Land mit 9,3 Millionen Einwohnern etwa 2.000 neue Fälle gemeldet, die Inzidenz ist mit einem Wert von 150,4 auf einem Höchststand. Lediglich 18,5 der Bevölkerung in Belarus sind bislang vollständig geimpft. Der autoritär regierende Präsident Alexander Lukaschenko hat das Coronavirus vor allem zu Pandemiebeginn mehrmals verharmlost.

    So sagte er 2020, Infektionen könnten mit "einem Traktor, einem Bad und Wodka" behandelt werden. Aus der Haft entlassene politische Aktivisten hatten dem zum Jahreswechsel allerdings auch vorgeworfen, das Virus bewusst in Gefängnissen grassieren zu lassen.
  • 10/18/20218:05:32 PM
    Lettland schließt Gastronomie, Einzelhandel und Schulen

    Nach einem Anstieg der Neuinfektionen hat die Regierung von Lettland wieder einschränkende Maßnahmen beschlossen. Für vier Wochen sollten Geschäfte, Restaurants und Schulen geschlossen werden, teilte Gesundheitsminister Daniels Pavluts nach einer Krisensitzung der Regierung mit. Auch solle es in dieser Zeit keine Veranstaltungen geben. Für Geimpfte sollen die Beschränkungen ab dem 15. November gelockert werden.

    Die Zahl der Neuinfektionen ist in dem baltischen Staat in den vergangenen Monaten extrem in die Höhe geschossen. Lag die Inzidenz Mitte August noch bei 37, war sie bis Mitte September bereits auf 170 angestiegen und verdoppelte sich fast bis Anfang Oktober. Derzeit liegt sie bei 760, höher als zurzeit in jedem anderem Staat weltweit.

    Lettland zählt innerhalb der EU zu den Ländern mit den niedrigsten Impfquoten: Nur 49,5 Prozent der Bevölkerung sind vollständig geimpft. 
  • 10/18/20216:15:14 PM
    Auch in Burundi wird jetzt geimpft – allerdings in beschränktem Umfang

    Fast überall auf der Welt wird nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) inzwischen geimpft: Als weltweit drittletztes Land hat nun auch der ostafrikanische Staat Burundi erste Impfungen gegen das Coronavirus verabreicht. Die Aktion startete in der Handelsmetropole Bujumbura. Zu den Geimpften zählten die Minister für Gesundheit und Sicherheit. Allerdings erhielten bis zum Nachmittag kaum mehr als ein Dutzend Menschen eine Impfdosis, wie der Gesundheitsdienst mitteilte.

    Burundi hatte zuvor eine halbe Million Dosen des chinesischen Vakzins Sinopharm erhalten. Sie sollen laut Gesundheitsminister Thaddee Ndikumana vor allem an Mitarbeiter im Gesundheitswesen, ältere Menschen und solche mit unheilbaren Krankheiten gehen. Laut WHO haben nun lediglich Nordkorea und Eritrea am Horn von Afrika noch keine Corona-Impfungen vorgenommen. 
  • 10/18/20216:05:11 PM
    Früherer US-Außenminister Colin Powell gestorben

    Im Alter von 84 Jahren ist der frühere US-Außenminister Colin Powell an den Folgen einer Corona-Infektion gestorben. Der pensionierte Vier-Sterne-General und frühere US-Generalstabschef starb nach "Komplikationen mit Covid-19", wie seine Familie mitteilte. Er war demnach vollständig gegen das Coronavirus geimpft.

    US-Präsident Joe Biden bezeichnete Powell als "Patrioten von unübertroffener Ehre und Würde". "Colin verkörperte die höchsten Ideale eines Kriegers und eines Diplomaten", sagte der Demokrat. "Als jemand, der in Kriegen gekämpft hat, hat er besser als jeder andere verstanden, dass militärische Macht alleine nicht ausreicht, um Frieden und Sicherheit zu wahren." Biden ordnete an, die US-Flaggen auf halbmast zu setzen.
  • 10/18/20214:33:58 PM
    Korruptionsverdacht gegen Italiens ehemaligen Corona-Beauftragten Domenico Arcuri

    In Italien ermittelt die Staatsanwaltschaft Korruptionsvorwürfe gegen den ehemaligen obersten Corona-Beauftragten Domenico Arcuri. Ihm werde Veruntreuung und Amtsmissbrauch im Zusammenhang mit der Beschaffung von Schutzmasken aus China vorgeworfen, sagte sein Sprecher. Arcuri hatte von März 2020 bis März 2021 die Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie in Italien koordiniert. 

    In den Ermittlungen dreht es sich überwiegend um drei Verträge die Arcuris Büro zu Beginn der Pandemie im März und April 2020 mit drei chinesischen Unternehmen geschlossen hatte. Dabei ging es um die Lieferung von mehr als 800 Millionen Schutzmasken für 1,25 Milliarden Euro.

    Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass die Verträge mithilfe einer Gruppe italienischer Mittelsmänner zustande kamen, darunter ein Journalist, der mit Arcuri befreundet sei. Die Mittelsmänner sollen unrechtmäßig 77 Millionen Euro Provision kassiert haben.

    Als Arcuri die Verträge abgeschlossen hat, soll er im ständigen Kontakt mit dem Journalisten gewesen sein. Italienische Medien berichteten unter Verweis auf Justizkreise, dass die beiden Männer zwischen Januar und Mai 2020 tausende Anrufe und Nachrichten austauschten.

    Die italienische Finanzpolizei hatte die Ermittlungen bereits im Februar öffentlich gemacht. Arcuri wurde zunächst jedoch nicht als Verdächtiger genannt. Sein Büro gab damals an, Opfer eines Betrugs geworden zu sein. Medienberichten zufolge hat die Polizei die Beschlagnahmung der in China hergestellten Masken angeordnet, da die meisten von ihnen nicht zertifiziert seien und gefährlich sein könnten.

  • 10/18/20213:44:23 PM
    Ema prüft Zulassung von BioNTech-Impfstoff für Kinder ab fünf Jahren
     
    Die Europäische Arzneimittel-Agentur (Ema) prüft nach eigenen Angaben die Zulassung des Corona-Impfstoffes der Hersteller BioNTech und Pfizer für Kinder im Alter von fünf bis elf Jahren. Eine Empfehlung über die Erweiterung der Zulassung wird in einigen Monaten erwartet.

    Die Hersteller hatten bereits in der vergangenen Woche angekündigt, entsprechende Daten zu den klinischen Untersuchungen an die Arzneimittelbehörde zu schicken. Die Experten prüfen nach Angaben der Ema nun die Daten. Die endgültige Entscheidung liegt dann bei der EU-Kommission. Das gilt aber als Formsache.

    Die Studien zeigen nach Angaben von BioNTech und Pfizer, dass der Impfstoff von Kindern in dieser Altersgruppe gut vertragen wird und eine stabile Immunantwort hervorruft. Anders als bei Jugendlichen bekamen die Kinder dieser Altersgruppe nur ein Drittel der Dosis. Der Impfstoff ist zur Zeit in der EU nur für Menschen ab zwölf Jahren zugelassen.

  • 10/18/20212:18:37 PM
    Corona-Pass in Italien: Polizei räumt Blockade im Hafen von Triest

    Im Hafen der norditalienischen Stadt Triest demonstrieren seit Tagen Hafenarbeiter und Aktivisten gegen den Grünen Pass –  das Corona-Zertifikat in Italien. Nun hat die Polizei die Demonstranten zurückgedrängt. Mit Helmen und Schilden ausgestattet stellten sich die Beamten am Montagmorgen vor dem Durchgang Nummer vier des Hafens auf, wie die Nachrichtenagentur Ansa berichtete und auf Fernsehbildern zu sehen war. Es kam zu Rangeleien mit den Ordnungskräften. Auch Wasserwerfer und Tränengas wurden eingesetzt. Ungefähr 2.000 Demonstranten versammelten sich laut Ansa anschließend auf dem Hauptplatz in Triests Innenstadt.

    Hafenarbeiter und Aktivisten hatten seit Tagen gegen die Ausweitung des sogenannten Grünen Passes – ein Corona-Pass mit ausdruckbaren oder digitalen Nachweisen einer Corona-Impfung, eines negativen Tests oder einer Genesung von der Krankheit – auf die Arbeitswelt demonstriert. Die Regierung von Ministerpräsident Mario Draghi hatte beschlossen, dass das Zertifikat ab dem vergangenen Freitag (15. Oktober) notwendig sei, um zur Arbeit gehen zu dürfen.

    Die Hafenarbeiter in Triest hatten mit einer Blockade gedroht. Der Betrieb in dem für die Wirtschaft wichtigen Hafen wurde allerdings nicht entscheidend eingeschränkt. Die Entscheidung der Regierung hatte am Samstag vor einer Woche in der Hauptstadt Rom bereits zu heftigen Auseinandersetzungen mit der Polizei geführt.
  • 10/18/20212:06:47 PM
    "Covid-Zertifikat der EU ist ein Symbol für ein offenes und sicheres Europa"

    Seit dem offiziellen Start des EU-Impfnachweises Anfang Juli sind der EU-Kommission zufolge 591 Millionen Zertifikate ausgestellt worden. "Das digitale Covid-Zertifikat der EU ist ein Symbol für ein offenes und sicheres Europa", teilte die für Gesundheit zuständige EU-Kommissarin Stella Kyriakides in Brüssel mit.

    43 Länder von vier Kontinenten seien mittlerweile an die nötige Technik angeschlossen – weitere sollen in den kommenden Monaten folgen. Der Kommission zufolge haben insgesamt 60 Drittstaaten ihr Interesse bekundet, ebenfalls die EU-Zertifikate nutzen zu wollen. 

    Die Regeln, wofür Nachweise gebraucht werden, unterscheiden sich von Land zu Land. So können Reisende mit einem Nachweis, etwa über eine Impfung, mancherorts nicht nur eine Quarantäne nach Ankunft vermeiden. In 20 der 27 EU-Staaten werden sie auch abseits des Reisens, etwa für Besuche von Restaurants, Clubs oder Kulturveranstaltungen, benötigt. 
  • 10/18/202111:09:57 AM
    Valneva strebt Impfstoffzulassung in Großbritannien an

    Der französisch-österreichische Konzern Valneva hat "positive erste" Studienergebnisse zu einem neuen Corona-Impfstoff verkündet. Im Vergleich zu dem Impfstoff von AstraZeneca sei bei den Probanden ein höherer mittlerer Wert an neutralisierenden Antikörpern festgestellt worden, teilte das Unternehmen mit. Außerdem sei das Mittel "im Allgemeinen gut verträglich". An der Phase-3-Studie haben demnach gut 4.000 über 18-Jährige Briten teilgenommen.

    "Diese Ergebnisse deuten darauf hin, dass dieser Impfstoffkandidat auf dem besten Weg ist, eine wichtige Rolle im Kampf gegen die Pandemie zu spielen", sagte Studienleiter Adam Finn. Valneva-Geschäftsführer Thomas Lingelbach teilte mit, der Impfstoff solle in Großbritannien "so schnell wie möglich" zur Zulassung gebracht werden, um allen noch Ungeimpften eine weitere Alternative zu bieten.

    Der Impfstoff von Valneva ist ähnlich strukturiert wie klassische Grippe-Impfstoffe und soll in normalen Kühlschränken gelagert werden können. Bislang ist noch kein Impfstoff mit dieser Wirkweise in der EU zugelassen.
  • 10/18/202110:41:03 AM
    Ägypten führt Impfpflicht für Staatsbedienstete ein

    Staatsbedienstete in Ägypten müssen ab dem 15. November eine Impfung gegen das Coronavirus nachweisen. Das hat die ägyptische Regierung beschlossen. Alternativ könnten sich die Mitarbeiter wöchentlich auf das Virus testen lassen. Menschen, die Verwaltungsgebäude betreten wollen, müssen ab dem 1. Dezember einen Impfnachweis vorlegen. 

    Mit den Maßnahmen sollen mehr Menschen in Ägypten dazu bewegt werden, sich gegen das Coronavirus impfen zu lassen. In den vergangenen Monaten konzentrierten sich die Behörden darauf, die Impfquoten unter Schülern und Studenten, Lehrern und Mitarbeitern an den Universitäten zu steigern. Um die Tourismusbranche zu unterstützen, besteht bereits eine Impfpflicht für Mitarbeiter der Hotelanlagen am Roten Meer. 

    Gesundheitsministerin Hala Sajed teilte mit, die Regierung habe mehr als 62 Millionen Impfdosen importiert, weitere 7,8 Millionen sollten noch im Oktober geliefert werden. Seit Beginn der Impfkampagne im Januar wurden nach Angaben der Ministerin rund 31,7 Millionen Impfdosen in Ägypten verabreicht

    Das Land mit seinen mehr als 100 Millionen Einwohnern erlebt gerade die vierte Welle der Pandemie. Durchschnittlich wurden in diesem Monat rund 800 neue Fälle pro Tag gemeldet. Es wird vermutet, dass die tatsächliche Zahl der Infizierten deutlich höher ist.

  • 10/18/20219:52:45 AM
    Von der Leyen: EU hat eine Milliarde Corona-Impfstoffdosen exportiert

    Die Europäische Union hat binnen zehn Monaten mehr als eine Milliarde Corona-Impfstoffdosen exportiert. "Wir haben einen wichtigen Meilenstein erreicht", sagte Kommissionschefin Ursula von der Leyen. Der Impfstoff sei seit Dezember 2020 in mehr als 150 Länder geliefert worden – darunter Japan, die Türkei, Großbritannien und Brasilien.

    Etwa 87 Millionen Dosen seien über die UN-Initiative Covax an Länder mit niedrigem und mittlerem Einkommen gegangen. "Wir haben unsere Impfstoffe stets fair mit dem Rest der Welt geteilt", sagte von der Leyen. Die EU habe genauso viel exportiert, wie sie für ihre Bürgerinnen und Bürger bereitgestellt habe.
     
    Angesichts zunächst knappen Impfstoffs und teils ausfallender Lieferungen hatte die EU Anfang Februar 2021 eine Exportkontrolle von Corona-Impfstoffen eingeführt und diese im März verschärft. So kann die Ausfuhr in bestimmten Fällen untersagt werden. Dies ist jedoch fast nie geschehen.

    Von der Leyen bekräftigte nun, dass die EU in den kommenden Monaten mindestens 500 Millionen Impfdosen an besonders gefährdete Länder spenden werde. "Aber auch andere Länder sind gefordert."
  • 10/18/20218:34:43 AM
    Pandemie führt zur Versorgungskrise in Mittelamerika

    Guatemala erlebt derzeit nach Einschätzung seines Menschenrechtsbeauftragten eine der schlimmsten Versorgungskrisen der jüngeren Zeit. Grund seien die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie sowie verheerende Wirbelstürme im vergangenen Jahr, die für eine Zerstörung der Ernten gesorgt haben.

    Seit Jahresbeginn seien bereits knapp 40 Kinder an Unterernährung gestorben, darunter 20 Mädchen und Jungen im Alter von unter einem Jahr. Das mittelamerikanische Land laufe Gefahr, das Millenniumsziel der Reduzierung des Hungers und der Armut bis 2030 deutlich zu verpassen, hieß es. Derzeit leiden demnach 16 Prozent der Bevölkerung (rund 17 Millionen Menschen) an akuter Unterernährung, weiteren 53 Prozent drohe ein Ernährungsmangel.

    Das Welternährungsprogramm hatte bereits zu Jahresbeginn vor einer dramatischen Entwicklung in der Region gewarnt. Insgesamt hat sich demnach die Zahl der vom Hunger bedrohten Menschen in El Salvador, Guatemala, Honduras und Nicaragua von 2,2 Millionen Menschen im Jahr 2018 auf acht Millionen 2020 vervierfacht. 
  • 10/18/20218:29:30 AM
    Polizei geht in Italien mit Wasserwerfern gegen Corona-Demonstranten vor

    Nach tagelangen Protesten von Aktivisten und Arbeitern im Hafen der norditalienischen Stadt Triest gegen den Corona-Pass hat die Polizei mit der Räumung von Blockaden begonnen. Einsatzkräfte mit Helmen und Schilden sowie Wasserwerfern stellten sich vor einem Durchgang auf. Es kam zu Rangeleien mit den Ordnungskräften, die die Protestierenden zurückdrängten.

    Hafenarbeiter und Aktivisten hatten seit Tagen gegen die Ausweitung des sogenannten Grünen Passes demonstriert. Die Regierung von Ministerpräsident Mario Draghi hatte beschlossen, dass das Zertifikat notwendig sei, um zur Arbeit gehen zu dürfen. Die Entscheidung hatte vor einer Woche in Rom bereits zu heftigen Auseinandersetzungen mit der Polizei geführt. 
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