Ein Mädchen in einem Lager für Geflüchtete im Jemen trägt Wasserflaschen einer Hilfsorganisation. © [M]Khaled Abdullah/​Reuters

Seitdem der Krieg in der Ukraine begonnen hat, sind Millionen Menschen auf der Flucht, Tausende Zivilisten sind gestorben. Russland hat ganze Landstriche verwüstet und Städte zerstört. Die internationale Gemeinschaft ist entsetzt, die Medien berichten täglich über das Leid mitten in Europa. Weniger mediale und politische Aufmerksamkeit bekommen die vielen Kriege und das Leid der Menschen außerhalb Europas, unter anderem in Syrien, Äthiopien, Jemen oder Mali. Warum ist das so? Und welche Folgen hat es?

Andrea Böhm berichtet seit Jahrzehnten unter anderem für ZEIT ONLINE aus Kriegs- und Krisenregionen der Welt. In dieser Sonderfolge des Nachrichtenpodcasts Was Jetzt? spricht sie mit Host Ole Pflüger über die vergessenen Kriege in Äthiopien, Jemen und Mali. Wie ist die humanitäre Lage in Jemen? Wie stehen die Chancen auf Frieden in Äthiopien? Welche Verantwortung tragen die französische und deutsche Regierung in Mali? Und: Welche Folgen hat das für andere Krisenregionen, wenn eine einzelne humanitäre Krise so viel Aufmerksamkeit bekommt. Fehlen die Kapazitäten zu helfen anderswo?

Moderation und Produktion: Ole Pflüger

Redaktion: Pia Rauschenberger

Mitarbeit: Alma Dewerny

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