Seit Tagen und Wochen warnen Intensivmediziner und Politikerinnen vor einer drohenden Triage auf den Intensivstationen. So weit ist es noch nicht, aber um die Triage in Corona-Hotspots zu verhindern, muss mittlerweile großer Aufwand betrieben werden. In diesen Tagen werden Patienten aus besonders betroffenen Gebieten in andere Teile Deutschlands verlegt werden. Bayern, Thüringen, Sachsen, Berlin und Brandenburg haben dafür schon Bedarf angemeldet. Dabei greift das sogenannte Kleeblatt-Prinzip, das die Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin in der Frühphase entwickelt hat. Wie das Kleeblatt-Prinzip funktioniert und welche logistischen Herausforderungen damit verbunden sind, erklärt Alisa Schellenberg aus dem Gesundheitsressort von ZEIT ONLINE im Nachrichtenpodcast mit Jannis Carmesin.

Die EU-Arzneimittelbehörde (Ema) hat grünes Licht für die Zulassung des Corona-Impfstoffes von BioNTech/Pfizer für Kinder von fünf bis einschließlich elf Jahren gegeben. Sie machte damit den Weg frei für die Impfung einer der Altersgruppen, in denen sich das Virus zurzeit am schnellsten verbreitet. Die Entscheidung der Ema heißt aber nicht, dass nun auch die Impfung von Kindern empfohlen wird. Das müssen zunächst nationale Regierungen beziehungsweise Gesundheitsbehörden tun, in Deutschland die Ständige Impfkommission (Stiko). Sie will ihre Empfehlung zur Corona-Impfung für Kinder von fünf bis elf Jahren vor Jahresende abgeben. Ab dem 20. Dezember stehen in Deutschland 2,4 Millionen Dosen des BioNTech/Pfizer-Impfstoffs für Kinder zur Verfügung.

Außerdem im Nachrichtenpodcast: Die Grünen können sich bislang nicht auf das Personal für ihre Ministerien in der Ampel-Regierung äußern und verschieben den Start ihrer Mitgliederbefragung.

Was noch? Hip-Hop-Beats à la Mittelalter


Moderation und Produktion: Jannis Carmesin

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