Mehr als 4.300 Geflüchtete sind seit August unerlaubt nach Deutschland eingereist. Sie stammen vor allem aus dem Irak, Syrien, dem Jemen und Iran und kamen über Belarus und Polen in eines der ostdeutschen Bundesländer. Der belarussische Diktator Alexander Lukaschenko hält sie nicht mehr auf. Die Europäische Union (EU) beschuldigt ihn, dass er das in organisierter Form mache, deutsche Behörden ermitteln sogar wegen des Verdachts auf Schleusung. Es soll die Reaktion des Machthabers auf die EU-Sanktionen sein, der brandenburgische Innenminister nannte Lukaschenkos Vorgehen bei einem Besuch in Eisenhüttenstadt "niederträchtig und menschenverachtend". Die meisten Geflüchteten werden in Waldstücken oder Ortschaften eingesammelt und zunächst nach Brandenburg gebracht, in die Zentrale Ausländerbehörde Eisenhüttenstadt. Doreen Reinhard ist freie Journalistin und war für ZEIT ONLINE dort. Mit ihr spricht Podcastmoderator Fabian Scheler über die Eindrücke aus Eisenhüttenstadt und darüber, wie die Politik bisher reagiert. 

Nach etwa 20 Jahren, in denen internationale Truppen in Afghanistan stationiert gewesen sind, haben die Taliban im August wieder die Macht im Land übernommen. Sie haben mittlerweile eine neue Regierung vorgestellt und die Kontrolle über sämtliche staatliche Einrichtungen übernommen. Als einer der ersten Schritte wurde den meisten Frauen das Arbeiten verboten, wie es bereits zur Taliban-Herrschaft von 1996 bis 2001 der Fall war. Ebenfalls unter der Kontrolle der Taliban steht die Kabuler Universität. Ein Ort, von dem aus sich viele historische Ereignisse entwickelten, die das Land geprägt haben. Sie ist etwa der Ursprung sowohl der kommunistischen als auch der islamistischen Bewegung des Landes. Was wird nun aus der Universität? Protestieren Studierende gegen die Machtübernahme?  Wolfgang Bauer, Reporter der Chefredaktion der ZEIT, hat den ersten Monat mit den Taliban an der Universität beobachtet und schildert im Podcast seine Eindrücke.

Und sonst so? Ein Wapiti-Hirsch aus Colorado ist seine größte Last los: einen Autoreifen.

Moderation und Produktion: Fabian Scheler

Mitarbeit/Redaktion: Max Skowronek, Sarah Vojta, Anne Schwedt

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