Sie lesen den Nachrichtennewsletter "Was jetzt?" vom 14. Oktober 2021. Um den Newsletter von Montag bis Samstag per Mail zu erhalten, melden Sie sich hier an.

1

Angriff

Ein mit Pfeil und Bogen bewaffneter Mann hat in der norwegischen Kleinstadt Kongsberg fünf Menschen getötet und zwei verletzt. Die Polizei nahm den Angreifer fest. Der 37-jährige Däne soll ein Einzeltäter gewesen sein. Sein Motiv ist noch unklar. Die Polizei schließt auch einen terroristischen Hintergrund nicht aus.

2

Entspannung

Die EU-Kommission will die Brexit-Regeln für Nordirland deutlich vereinfachen. Für bestimmte Warengruppen soll ein Großteil der Kontrollen zwischen der Provinz und Großbritannien entfallen sowie die Zollformalitäten um die Hälfte reduziert werden. Nordirland gehört zum Vereinigten Königreich, folgt nach dem Brexit aber weiter den Regeln des EU-Binnenmarkts und der Zollunion, um eine harte Grenze zu Irland zu verhindern. Die britische Regierung hatte wegen der daraus folgenden Lieferschwierigkeiten mit einem Stopp dieser Sonderregelung gedroht.

3

Schlusspunkt

Mit einem großen Zapfenstreich haben die Spitzen der Bundesrepublik den Soldaten für ihren Einsatz in Afghanistan gedankt, der nach 20 Jahren beendet ist. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier zog eine gemischte Bilanz und sprach von schwierigen und "bitteren Fragen" auch an Regierung und Parlament.

© Sebastian Wilke/​Bundeswehr/​BMVG/​Handout/​Reuters

4

Neuanfang

Die SPD strebt nach der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern ein Regierungsbündnis mit der Linken an. Ministerpräsidentin Manuela Schwesig will noch in dieser Woche mit den Koalitionsverhandlungen beginnen. Der seit 15 Jahren mitregierenden CDU bleibt damit nur die Oppositionsrolle.


Aktuelle Corona-Zahlen

Die Gesundheitsämter haben nach unseren Daten im Vorwochenvergleich steigende Infiziertenzahlen erfasst. Bundesweit wurden 11.862 Neuinfizierte gemeldet – 360 mehr als vor einer Woche. Zudem wurden 80 Todesfälle registriert.


Bemerkenswert

Noch Kaffee oder Tee – und Muße? Diese Beiträge könnten Sie ebenfalls interessieren.

1

Schreiende Babys 

Jedes Baby schreit und das kann abhängig von Intensität, Länge und dem Grad des eigenen Stresslevels für Eltern ziemlich anstrengend sein. Ich kenne das. Doch sogenannte Schreibabys bringen Mütter und Väter bis an ihre Grenzen, die Eltern geraten in einen emotionalen Notzustand. Wie sie da wieder herausfinden können, weiß die Sozialpädagogin Paula Diederichs, die in einer Schreiambulanz arbeitet. (Z+)

2

Klagende Eltern

Ohne die Betreuung in einer Kita wäre ich aufgeschmissen. Damit meine Partnerin und ich arbeiten gehen können, müssen andere sich tagsüber um unsere Kinder kümmern. Doch nicht immer klappt es mit einem Kitaplatz, auch wenn es einen Rechtsanspruch darauf gibt. Manchen Eltern bleibt als letztes Mittel nur die Klage, um die Kinderbetreuung durchzusetzen. (Z+)

© Mareen Fischinger/​plainpicture

3

Kompetente Kinder

Wissen Sie noch, was sie vor fünf oder sechs Jahren auf Facebook, Twitter oder Instagram in einem Posting so geschrieben haben? Können Sie nachschauen, keine Sorge – das Internet vergisst nichts. Wie gravierend die Folgen alter Postings sein können, die das jugendliche, unbedachte Ich im Netz hinterlassen hat, musste jetzt die Grünenpolitikern Sarah-Lee Heinrich erfahren. Kann man seine Kinder davor schützen? Oder sie für den Umgang mit sozialen Medien trainieren? Die Medienpädagogin Jessica Wawrzyniak erklärt im Interview Möglichkeiten, die Medienkompetenz zu stärken. (Z+)

4

Zufriedenes Ich

Wie lebt man glücklich und erfüllt? Diese einfache Frage stellt sich The Atlantic. Eine erfolgreiche Karriere wird oft als Glück verstanden, doch in Leistung findet man selten Erfüllung. Eine Kolumne darüber, wie man sich losgelöst vom Beruf definieren kann


Wollen Sie uns hören?

Im Schwesterpodcast dieses Newsletters Was jetzt? geht es heute um unerlaubt nach Deutschland eingereiste Geflüchtete. Außerdem sprechen wir darüber, was die Taliban mit der Kabuler Uni machen. 

Wir wünschen einen guten Tag!

Das war eine neue Ausgabe unseres Newsletters am Morgen, Redaktionsschluss war heute um sechs Uhr. Wir geben uns Mühe, ihn so kurz wie möglich zu halten, damit Sie beim ersten Kaffee oder Tee mit wenigen Wischgesten informiert sind.

Haben Sie Hinweise für die nächste Ausgabe? Was gefällt Ihnen, was stört Sie, was fehlt? Ist der Letter zu lang oder zu kurz? Schreiben Sie uns! 

Leiten Sie diesen Newsletter gern weiter. Er lässt sich hier abonnieren

Die nächtliche Vorrecherche und frühe Produktion hat heute Anna Shemyakova übernommen. In Berlin wurden die kalten Füße in die warmen Pantoffeln gesteckt. Kommen Sie gut in den Tag!