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In der vergangenen Nacht sind sowohl aus dem Libanon als auch aus dem Gazastreifen Raketen auf Israel abgefeuert worden. Dessen Militär griff dort und in Gaza an. Dabei ist palästinensischen Angaben zufolge die zentrale Stelle für Corona-Impfungen zerstört worden. Wie die Bevölkerung unter dem Konflikt leidet, hat unsere Autorin Andrea Backhaus recherchiert. US-Präsident Joe Biden setzt sich für eine Waffenruhe in dem Konflikt ein, heute treffen sich die EU-Außenminister und der UN-Sicherheitsrat zu Krisensitzungen.

Zwei Kinder mit gerettetem Hab und Gut im Gazastreifen © Anas Baba/​AFP/​Getty Images

Bund und Länder heben die Impfreihenfolge ab dem 7. Juni auf. Vielerorts ist das zumindest für die Hausarztpraxen bereits geschehen. Ärztïnnen und Patientenschützerïnnen fürchten nun Frust und Konkurrenzkampf bei Impfwilligen. Inzwischen sind in Deutschland mehr als 40 Millionen Impfdosen verabreicht worden.

Mehrere EU-Staaten haben Pläne für neue europaweite Bahnverbindungen vorgelegt. Eine Strecke soll in vier Stunden Passagiere von Berlin über Prag nach Wien bringen, allerdings bleiben manche Vorhaben unverbindlich, schreibt mein Kollege Maximilian Gerl. Vielleicht gibt es dadurch in näherer Zukunft wirklich deutlich weniger Kurzstreckenflüge.

Teils schwimmend, teils zu Fuß bei Ebbe haben mindestens 5.000 Menschen von Marokko aus die spanische Exklave Ceuta erreichtDortigen Behörden zufolge waren das mehr als je zuvor innerhalb eines Tages.

Aktuelle Corona-Zahlen

Die Zahl der Neuinfektionen sinkt weiterNach unseren Daten wurden gestern 5.571 Corona-Positivtests und 128 Todesfälle gemeldet, 2.363 Infektionen und 42 Todesfälle weniger als eine Woche zuvor. Wegen des Feiertags vergangene Woche sind die Zahlen aber noch unter Vorbehalt zu lesen.

Bisher wurden 30,8 Millionen Menschen in Deutschland geimpft (37 Prozent), 9,3 Millionen (11,2 Prozent) von ihnen haben bereits den vollen Impfschutz.

Bemerkenswert

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Speerwerferin Steffi Nerius hat unserem Autor Sebastian Dalkowski von ihrem schlimmsten Tag erzählt: als sie im März 1996 einen Anruf bekam, dass ihr Trainer gestorben ist. Suizid. Für die Weltmeisterin war er viel mehr als ein Coach. (Z+)

© Julia Sellmann für ZEIT ONLINE

Keine Tanzstunden, keine Partys, keine Klassenfahrt, wie kann man in Corona-Zeiten noch jemanden kennenlernen? Zwei Teenager haben meiner Kollegin Linda Tutmann von der ersten Liebe in der Pandemie berichtet. (Z+)

Alte, weiße Musik? Hannah Schmidt schreibt über die Debatte um möglichen Rassismus im Klassikkanon.

Eine jahrzehntealtes Missverständnis könnte dazu beigetragen haben, dass die Corona-Pandemie sich so stark ausbreiten konnte. Das Wired-Magazin berichtet, wie eine Wissenschaftlerin den Ursprung des Fehlers aufspürte und eine überaus skeptische WHO schließlich davon überzeugte, dass das Coronavirus nicht nur über Tröpfchen übertragen wird.

Wollen Sie uns hören?

Im Schwesterpodcast dieses Newsletters Was jetzt? berichtet mein Kollege Hasnain Kazim, wie erbittert in den sozialen Medien über den Nahostkonflikt gestritten wird. Meine Kollegin Elena Erdmann erklärt, warum die Infektionszahlen in Deutschland momentan so schnell sinken.

Wir wünschen einen guten Tag!

Das war eine neue Ausgabe unseres Newsletters am Morgen, Redaktionsschluss war heute um 6 Uhr. Wir geben uns Mühe, ihn so kurz wie möglich zu halten, damit Sie beim ersten Kaffee oder Tee mit zwei Wischgesten informiert sind.

Haben Sie Hinweise für die nächste Ausgabe? Was gefällt Ihnen, was stört Sie, was fehlt? Ist der Letter zu lang oder zu kurz? Schreiben Sie uns!

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Die nächtliche Vorrecherche und frühe Produktion hat heute Christina Felschen in Vancouver übernommen. In Berlin gibt es etwas Freude, dass der Himmel erneut nicht den Angaben einschlägiger Wetter-Apps entspricht. Kommen Sie gut durch den Tag!