In einer Botschaft zum Katholikentag in Stuttgart hat Papst Franziskus am Mittwoch auf den Krieg in der Ukraine Bezug genommen. «So sind wir in diesen Tagen mit unseren Gedanken bei den Menschen in der Ukraine, und wir beten für alle Menschen, deren Leben bedroht und beeinträchtigt ist», schrieb das Oberhaupt der katholischen Weltkirche. «Gerade auch in den Krisen unserer Zeit dürfen wir Gott sei Dank erleben, wie groß diese Bereitschaft vieler ist, für andere auch Opfer zu bringen.» Keiner könne sich selbst retten, hob der Papst hervor. «Wir sitzen alle in demselben Boot.»

Franziskus ging auch auf den Patron des Bistums Rottenburg-Stuttgart, den Heiligen Martin, ein. Indem er seinen Mantel geteilt habe, habe Martin dem frierenden Bettler nicht nur lebensrettende Wärme geschenkt, sondern auch menschliche Anerkennung und Wertschätzung.

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