Angelique Kerber will für die deutsche Tennis-Auswahl im November die Abstiegsrunde im Billie Jean King Cup bestreiten. «Ich habe auch letztes Jahr die Finals mitgespielt in Prag und werde auch jetzt wieder dabei sein. In guten sowie in schlechten Zeiten», kündigte die 34 Jahre alte Kielerin am Ostermontag in Stuttgart an. «Ich bin immer stolz, fürs Land zu spielen, auch dieses Mal. Vielleicht haben wir ja dieses Mal ein bisschen Losglück.»

Am Freitag und Samstag hatten die deutschen Tennis-Damen mit 1:3 in Kasachstan verloren und dadurch die Qualifikation für die Finals des Nationen-Wettbewerbs, der früher Fed Cup hieß, verpasst. Am 11. und 12. November spielt das Team gegen den Abstieg aus der Spitzengruppe. Der Gegner ist noch offen.

Kerber hat nach den beiden Dreisatz-Niederlagen in Kasachstan beim Hallenturnier in Stuttgart eine schwierige Erstrunden-Aufgabe gegen die an Nummer fünf gesetzte Estin Anett Kontaveit vor sich. «Ich fühle mich so weit gut. Ich habe jetzt nicht so wirklich Jetlag, das passt alles», sagte die deutsche Nummer eins.

Wie bereits für einige Tage vor dem Turnier in Indian Wells trainiert Kerber in Stuttgart mit dem deutschen Damen-Teamchef Rainer Schüttler zusammen. Die Zusammenarbeit sei für dieses Turnier geplant. «Ich versuche das jetzt hier weiterzuführen, was wir in Kasachstan angefangen haben», sagte Kerber, die in dieser Saison ohne festen Trainer reist.

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