Alle Achtung, CDU! Ist die Sache mit Hans-Georg Maaßen echt schon fertig ausdiskutiert? Paar Interviews, paar Kommentare, dies das Ananas, das war's?

Da machte ein von der Regierung rausgeschmissener Präsident des Bundesamts für Verfassungsschutz vor unser aller Augen bei einer Art Rechtsaußen-Apo ("WerteUnion") mit, ließ sich in einer Kanzlei einstellen, die auch die AfD vertritt, sprach sich vehement dagegen aus, dass die AfD beobachtet wird und bewirbt sich ausgerechnet in dem Bundesland als Direktkandidat für den Bundestag, wo seine Partei sich mit der AfD verbrüderte. Dort wurde mit den Stimmen der AfD Thomas Kemmerich (FDP) zum Ministerpräsidenten gewählt. Maaßen gratulierte sogleich und ließ hocherfreut verlauten: "Ich habe in Thüringen die Wende unterstützt." Mithilfe eines Thüringer Mietvertrages will sich Maaßen nun also ein Mandat für den Bundestag holen, die Bundes-CDU reagiert nahezu kommentarlos.