Marija Aljochina, die Mitgründerin der feministischen und kremlkritischen Punkband "Pussy Riot", ist über die belarussische Grenze aus Russland geflüchtet. Für ihre Konzerttour "Riot Days" probte sie danach in Litauen und Island. Am Donnerstagabend fand ihr Tourneeauftakt in Berlin statt. Am Tag davor – direkt vom Flughafen kommend und nach drei Stunden Schlaf – gab sie dem Berliner Radiosender FluxFM ein Interview. ZEIT ONLINE dokumentiert einen Auszug dieses Gesprächs.

Frage: Frau Aljochina, Sie sind aus Russland über die belarussische Grenze geflohen und jetzt in Deutschland angekommen. Wie verlief Ihre Flucht?