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© Christoph Rauscher

Bürgerkrieg im Libanon: Weihnachten fällt diesmal aus

Im Libanon haben Menschen Angst vor einem neuen Bürgerkrieg. Doch wie genau trifft der eine Gesellschaft, die einen anderen jahrzehntelangen noch nicht aufgearbeitet hat?

Völkermord an Herero und Nama: Das Repertoire klingt allzu vertraut

Wie erlebt eine deutsche Jüdin Namibia? Wem fühlt sie sich verbunden? Und welche historischen Parallelen erkennt sie? Unsere Autorin hat einen Reisebericht geschrieben.

Südtirol: Das Erbe der Feuernacht

Vor 60 Jahren, in der Nacht vom 11. auf den 12. Juni 1961, erreichte der Südtirol-Terrorismus seinen Höhepunkt. Die Fragen nach der Identität bleiben bis heute.

Über Freitext

"Freitext – Feld für literarisches Denken" gibt der literarischen Weltsicht Raum. Hier schreiben Schriftstellerinnen und Schriftsteller regelmäßig und fortlaufend über Politik, Gesellschaft, Literatur – und ihr Leben.

Hier finden Sie alle Freitext-Autoren

Mentalität: Der bayerische Mensch an und für sich

Der Bayer dümpelt satt und selbstgefällig in seiner Lederhose vor sich hin und lässt den Herrgott einen guten Mann sein. Das Weltgeschehen ist ihm wumpe. Eh klar, gell?

Istanbul: Das Schweigen ist ein lauter Ruf

An der Bosporuspromenade sitzen Familien. Man angelt und grillt. Über Politik wird nicht gesprochen. Ich bin fremd in Istanbul und finde hier doch, was in Europa fehlt.

Katja Oskamp: Fußpflege in Marzahn

Berlin: Herr Hübner ist da

Unsere Autorin ist Schriftstellerin und nebenher Fußpflegerin in Marzahn. Vielen ist ein Besuch bei ihr peinlich. Und dann gibt's noch die spezielle Laufkundschaft.

Berlin: Die Einsamkeit im sechsten Stock

Unsere Autorin ist Schriftstellerin und arbeitet nebenher als Fußpflegerin in Marzahn. Im Frühling blühen dort die Kirschbäume, die Hasen hoppeln. Aber die Idylle trügt.

Fußpflege in Marzahn: "Und ick dachte, du jehst zum Frisör"

Unsere Autorin ist Schriftstellerin und Fußpflegerin. Ehepaar Huth kommt gemeinsam. Sie wegen rotlackierter Zehennägel. Er ist dement und hat es schon wieder vergessen.

Diversität im Literaturbetrieb: Ich bin nicht euer Migrationsmaskottchen!

Amanda Gorman muss von einer Schwarzen übersetzt werden? Die Reduktion von Autorinnen auf ihre Identität zeigt, wie wenig der Literaturbetrieb von Diversität versteht.

Lockdown-Hobbys: Spazierengehen? Umherschweifen!

Das Rausgehen ohne Ziel ist die Unterhaltungsform der Stunde. Zum Kulturerlebnis wird es, wenn man sich von den Richtigen – etwa den Situationisten – inspirieren lässt.

Advent: Auf einmal war der Junge verschwunden

Raus aus dem Plattenbau, rein in die Kälte: Der Tag am Fluss ist wunderbar, doch plötzlich muss die Familie zusammenhalten. Eine vorweihnachtliche Horror-Erzählung

Quarantäne: Qualitytime in Amsterdam

Plötzlich ist das Ziel der Lesereise Risikogebiet, die Autorin aber schon auf dem Weg. Es beginnt eine Odyssee – von den Niederlanden bis in die Alpen. Eine Erzählung

Staatsgewalt in Belarus: Ein schrecklicher Scherz, dieser Awtosak

Der Gefangenentransporter Awtosak ist zu einem Symbol für Belarus geworden. In seinem Computer fand unser Autor eine 13 Jahre alte Kurzgeschichte darüber. Alles aktuell

Schriftstellerleben

Georgien: Die Toten sind lebendig

Auf georgischen Friedhöfen isst und trinkt man mit den Verstorbenen, damit es ihnen im Jenseits gut geht. Leider macht die Totenverehrung auch vor Stalin nicht halt.

Sommer: Tschüss Flip, Ciao Flop

Nackte Männerfüße gehen gar nicht? Sagt wer? Seit Mai rekelten sich die Zehen unseres Autors in der Sonne. Aber mit dem Sommer schwinden auch die Latschen. Ein Abschied

FKK: Erdbeerarsch mit Schlagsahne

Die Nackten fürchteten nichts: weder den Sonnenbrand am Hintern noch die verpasste Bikinifigur, weder die Kollegen noch die DDR. Mein erster Sommer neben dem FKK-Strand

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