Die ersten Generationen, die mit Videospielen aufgewachsen sind, werden langsam älter. Wer als Kind Pac-Man auf dem Atari gespielt hat, geht heute vermutlich auf die 50 zu. Wer im Grundschulalter einen GameBoy besaß, dürfte über 30 sein. Für viele dieser Menschen wurden Konsolen- und PC-Spiele zu einem selbstverständlichen Teil ihres Lebens – dem sie doch langsam entwachsen.

Denn viele Videospiele richten sich vor allem an sehr junge Menschen, die Zeit haben, sich in ein viele Stunden dauerndes Spiel zu vertiefen. Games sind außerdem wohl das voraussetzungsreichste aller Medien: Sie wollen nicht nur konsumiert, sondern kontrolliert werden. Die Hände müssen oftmals blitzschnell auf das reagieren, was auf dem Bildschirm passiert. Man muss sich nicht nur die Steuerung merken, sondern auch, welche Mission gerade erledigt werden will. Man braucht einen Überblick über die oft riesigen Spielwelten. Insbesondere, wenn man ein Spiel nur gelegentlich startet, kann das in Arbeit ausarten. Vier Menschen, die mit Games aufgewachsen sind, erzählen, wie sie das Medium heute erleben.