Der Streit um den Springer-Verlag, der sich gerade vor aller Augen abspielt, lässt sich in zwei ziemlich unterschiedlichen Story-Varianten schildern. Die erste Variante ist das ultimative Drama, die blockbusterreife Kulmination der schärfsten aller Kulturkämpfe. In ihr geht es um alles. Um Menschenwürde und Meinungsfreiheit. Um Millionengeschäfte und Moral. Um einen mächtigen Mann und eine junge Frau. Um Lüge und Leidenschaft.

In der anderen Variante hat einfach jemand ein kleines, aber sachlich wichtiges Wort in einem Artikel weggelassen.