Am 11. November wird im Krankenhaus Wiener Neustadt ein Mann in kritischem Zustand eingeliefert: Seine Sauerstoffsättigung ist niedrig, er kann schwer atmen. Der Corona-Test ist positiv. Der CT-Wert liegt bei 29,5. Das bedeutet, dass eine aktive Infektion vorliegt. Der Patient ist nicht geimpft. Eine Ärztin erklärt, welche Therapie ihn nun erwarte – doch der Mann will nicht wegen Covid-19 behandelt werden.

Die Krankheit, sagt er, habe er bereits selbst geheilt. Wenn er nicht so therapiert werde, wie er es wünsche, werde er gehen. Das tut er dann auch. Zu Hause bestellt der Mann alles, was er für Infusionen mit Chlordioxid braucht. Zwei Tage später ist er tot.