In einer Wurstfabrik im Norden Englands, in einem kleinen Ort namens Bedale in der Grafschaft Yorkshire, fasst sich der Chef alle paar Tage ein Herz und stellt sich der Krise, die über sein Land und sein Unternehmen gekommen ist, im Alleingang entgegen. Es ist ein sonniger Freitag Anfang Oktober, als Andrew Keeble mal wieder die Lederslipper abstreift und seine Füße in klobige Gummistiefel zwängt.

Keeble tut, was er tun muss, damit Heck Food, Keebles Wurstfabrik, tun kann, wozu sie da ist: Würste produzieren. Gut drei Millionen Stück pro Woche, jede Wurst weniger wäre schlecht. Und die Gefahr, dass es schlecht wird, droht jeden Tag. Denn Keeble fehlen die Arbeitskräfte. Wird jemand krank, gibt es keinen Ersatz.