DIE ZEIT: Im Januar vergangenen Jahres haben Sie Ihr Unternehmen von einem Tag auf den anderen umgestellt von Krebstherapien auf die Entwicklung eines Corona-Impfstoffs. Taten Sie das als Unternehmer oder als Ärzte?

Uğur Şahin: Wir sind Mediziner und Wissenschaftler, die ein Unternehmen gegründet haben, um die Medizin und die Wissenschaft zu den Menschen zu bringen. Man muss das also gar nicht trennen. Wir sind lediglich dem ursprünglichen Unternehmenszweck gefolgt und dabei natürlich auch unserem Herzen und der Verantwortung zu helfen.