Die US-Wettbewerbsbehörde wirft Mineralölfirmen "klassischen Monopolismus" vor

Über den großen amerikanischen Ölgesellschaften braut sich derzeit ein Gewitter zusammen. Die finanzstarken Lieblingskinder jeder amerikanischen Regierung, die jahrelang mit größter Selbstverständlichkeit den wachsenden Energieappetit des amerikanischen Verbrauchers gestillt haben, sind plötzlich in Mißkredit geraten. Denn in diesen heißen Sommertagen, an denen jeder Amerikaner, der es sich zeitlich und finanziell leisten kann, packt, um im Auto in die Ferien zu fahren, tröpfelt das Benzin nur spärlich aus vielen Zapfsäulen. In weiten Teilen des Landes schlossen die sonst rund um die Uhr geöffneten Tankstellen, stiegen die Spritpreise, und in einigen besonders hart getroffenen Staaten verbreitete sich Panikstimmung.