Hervorragend:

"Eine Seite des Wahnsinns" von Teinosuke Kinugasa. Der lange verschollene japanische Avantgarde-Film von 1926 war die große Entdeckung beim diesjährigen Jungen Forum in Berlin. Kinugasa erzählt in einer für seine Zeit völlig neuartigen filmischen Sprache, die keiner Zwischentitel bedarf, die Geschichte einer geisteskranken Frau und ihres Mannes, der in der Heilanstalt arbeitet, um in ihrer Nähe zu sein, über weite Strecken versucht der Film die Sichtweise der Wahnsinnigen zu simulieren; dabei bedient sich Kinugasa einer "entfesselten" Kamera, die die Errungenschaften eines Karl Freund im "Letzten Mann" noch hinter sich läßt. In unabhängigen Kinos. EKP