Die Bonner Gesetzgeber werden die Zigarettenwerbung möglicherweise noch stärker einschränken, als es Gesundheitsministerin Katharina Focke in ihrer Lebensmittelrecht-Reform ohnehin vorgesehen hat. Nachdem die Zigarettenindustrie seit Jahresbeginn endgültig auf Fernsehreklame verzichtet, plädiert die Ministerin darüber hinaus für den Verzicht auf jugend- und gesundheitsbezogene Werbung in den anderen Medien,

Der SPD-Bundestagsäbgeordnete Jürgen Egert indes, Vorsitzender des Parlaments-Unterausschusses für die Gesamtreform des Lebensmittelrechts, möchte noch weiter gehen: Er will die Kinowerbung ganz stoppen. Und schließlich pflegt er sogar die "Grenzvorstellung", Zigarettenwerbung nur noch im Verkaufsbereich zuzulassen.