Von Jörg Hänel

Luxemburg Airport, 29. Juni, Jeansanzug ein bißchen zu frisch gewaschen, Seesack noch makellos prall, Weltkarte, die aus der Tasche lugt, noch ohne Fettflecke und Risse ...

Wie ich mich fühle – 24 Stunden vor Mexico City, zwei Monate vor den Amazonas-Quellen, vier Monate vorm Titicacasee, sechs vorm Südsee-Pier von Valparaiso, 15 000 Meilen vor Tonga und Fidschi, neun Monate vor Hongkong, zehn vor Kalkutta und zwölf vor dem nächsten Eisbein – wie ich mich fühle? Zwischen Tür und Angel. Noch nicht drin im Abenteuer, noch nicht raus aus Sicherheit und Ordnung. Viel vom gesicherten und geordneten Gestern ist nicht geblieben. Wohnung, Mobiliar, Auto in der Reisekasse. Job am Nagel.