Gold hat viel zur spekulativen Währungsunruhe der letzten Monate beigetragen. Auf dem freien Goldmarkt trieben schon kleine Käufe den Preis stark in die Höhe. Man könnte zur Tagesordnung übergehen, wenn Gold nur Rohstoff wäre. Aber es ist noch immer das Mittel, in dem ein Teil der Währungsreserven gehalten wird. Und solange der Preis auf dem freien Goldmarkt über 80 Dollar je Unze steigt, der amtliche Preis aber 42 Dollar beträgt, trennt sich keine Zentralbank von ihren Goldreserven. Somit hat Gold seine Funktion als Zahlungsmittel zwischen Zentralbanken vorübergehend verloren.