Das europäische Floating schafft die Voraussetzungen für einen erfolgreicheren Kampf gegen die Inflation

An der Währungsfront ist eine Schlacht geschlagen, und alle Beteiligten dürften sich als Sieger fühlen. Durch die Aufwertung der Mark und des Yen haben die USA ihre internationale Wettbewerbsposition verbessern können. Die Europäer können aufatmen, weil der völlige währungspolitische Zerfall der Gemeinschaft nicht stattgefunden hat. Alle zusammen können hoffen, mit Hilfe des Floatens die Gefahr immer rascher aufeinander folgender Währungskrisen vorerst gebannt zu haben. Das verschafft die für eine Reform des Weltwährungssystems notwendige Atempause. Ob ohne den Druck ständiger Krisen dabei rasche Fortschritte zu erwarten sind, ist allerdings eine andere Frage.