Nahezu 22 Millionen Bundesbürger – das ist fast jeder dritte – tragen eine Brille. Für die Brillenträger ist dies ein teurer Spaß, denn die Kassen oder Privatversicherungen ersetzen zwar in aller Regel die geschliffenen Gläser, aber bei den Gestellen geizen sie. Und gerade die kosten einiges.

Für eine Brille, die nicht einmal der letzte modische Schrei zu sein braucht, muß der Bürger gut und gerne seine hundert Mark hinblättern. Hier spielten bislang besonders die Kassen nicht mit. Sie gestanden nur die karge und eintönige "kassenübliche Brille" zu, die 15 Mark wert ist, oder gaben einen Zuschuß in gleicher Höhe.