In diesen Wochen ist das Währungsrisiko bei Auslandsanlagen dem deutschen. Sparer wieder einmal schmerzhaft vor Augen geführt worden. Sämtliche Dollar-Aktien sind durch die zehnprozentige Dollar-Abwertung für deutsche Anleger entsprechend im Wert gesunken. Es sei denn, die Dollar-Anlagen wurden kursgesichert, das heißt, es wurden Dollar vor Eintritt der Krise auf Termin zu den damals noch höheren Kursen verkauft und zu den gesunkenen Kursen wieder eingedeckt. Das hat zwar einiges gekostet, war aber dennoch besser, als "die Dinge laufen zu lassen". Als deshalb die allerjüngste Währungskrise ausbrach, schritten viele Besitzer ausländischer Aktien innerhalb weniger Stunden zur "Kurssicherung". Daraus erklärte sich zum Teil die plötzliche Dollar-Flutwelle, die von der Bundesbank bewältigt werden mußte.