In St. Moritz, seinem bevorzugten Ferienort, hielt der Schah von Persien Hof. Seine Gäste varen Manager der westlichen Ölgesellschaften, denen der persische Potentat Ende Januar eine unbequeme Alternative stellte: Nach Vorschlag Nummer eins sollten sie den Plänen des Schahs, die Fördergebiete zu verstaatlichen, zustimmen und dafür 20 bis 25 Jahre lang Mineralöl zu Vorzugspreisen kaufen dürfen. Der zweite Vorschlag: Der Iran verzichtet auf die Verstaatlichung, bis die 1954 geschlossenen Verträge im Jahre 1979 auslaufen. In diesem Fall sollen die Konzerne freilich nicht mehr auf günstige Preise hoffen dürfen.