Von Rudolf Herlt

Brüssel, im März

Erst am nächsten Montag wird die Welt wissen, mit welchen Waffen die Finanzminister aus den neun Ländern der Europäischen Gemeinschaft mit den Dollar-Krisen fertig werden wollen. Vorher wissen auch die Minister selbst es nicht. Zu ihrer letzten Ratssitzung im Brüsseler Charlemagne sind sie alle mit viel gutem Willen, aber ohne realisierbare Pläne gekommen, auf die sich alle hätten einigen können. Der schwersten und bisher letzten Runde der hartnäckigen Dollar-Krise hatten sie nichts entgegenzusetzen als den Befehl zum Schließen der Devisenbörsen und drei weitere Konferenzen.