Essen

Der eine heißt Herbert Vahsen und wohnt im industriereichen Essener Norden; der andere heißt Günter Gastmann und nennt einen sieben Hektar großen Waldpark im villenreichen Essener Süden sein eigen. Der Mann im Norden handelt en gros mit Schrott, der Mann im Süden mit Geld; er ist Finanzmakler. Näher aneinandergerückt wurden sie durch die Berichte der Ortspresse. Denn in beiden Fällen ging es um "Umweltschutz".

Gastmann brachte zunächst durch das Schlagen von Bäumen die Volks-, Politiker- und Behördenmeinungen gegen sich auf, dann durch Bauen und Bauten. Vahsen veranlaßte die Gewerbeaufsicht zu einer Reaktion, weil er seine Schrottautos durch eine neue, behördlich nicht genehmigte Zerreißanlage in handliche Stücke verwandeln will.