Von Carl-Christian Kaiser

Buenos Aires Ende Februar

Am Anfang sah alles wie nach einer Audienz bei Hofe aus. Zunächst war ungewiß, ob der argentinische Staatspräsident General Lanusse überhaupt Zeit haben würde, die Besucher aus der Bundesrepublik zu empfangen. Die geschäftigen Sekretäre in den Vorzimmern der Präsidentensuite in der "casa rosada", dem Regierungsgebäude in Buenos Aires, waren sich dessen gar nicht sicher. Dann hatte es den Anschein, als werde die Zeit nur zu einem Gruppenphoto mit dem General reichen – für jene Spalten in der argentinischen Presse, in denen über das Tagesprogramm des Präsidenten berichtet wird.