Von Dietrich Strothmann

Auch dieser Wahnsinn hat Methode: das Morden der Terrortruppe vom "Schwarzen September", jenes kleinen, aber gewalttätigen Guerilla-Kerns unter den palästinensischen "Befreiungsorganisationen". Auf sein Konto gehen der tödliche Anschlag gegen den jordanischen Ministerpräsidenten Wasfi Teil, Bombenattentate in Triest und in den Niederlanden, das Massaker von München, der Überfall auf Israels Botschaft in Bangkok und nun der Diplomatenmord in der sudanesischen Hauptstadt Khartum. Und die Blutspur des "Schwarzen September", so steht zu fürchten, ist noch nicht zu Ende. Mord wird ein Mittel dieser Desperados bleiben, die für sich in Anspruch nehmen, alles verloren zu haben, Haus und Heimat, und die es durch Gewalt zurückzugewinnen trachten.