Englands Premier Edward Heath hatte nur wenig vom Bonner Karneval, als er vergangene Woche seinen seit längerem geplanten Bonn-Besuch beim Bundeskanzler abstattete. Die Bonner Karnevalisten hatten den Briten – schon karnevalistisch verplant und ihm rheinische Frohsinn-Prinzessinnen zum Bützen (Küssen), auserwählt. Doch während sich Bonn für Weiberfastnacht und Heath-Protokoll rüstete, blieb auch die Spekulation nicht untätig. Statt zu feiern, mußten, sich die Bonner Politiker und Frankfurter Bundesbanker der einströmenden Dollarflut erwehren.