Von Wolfgang Hoffmann

Dem bayerischen Wirtschaftsminister Anton Jaumann bereitet die Förderung wirtschaftsschwacher Regionen seines Landes seit einiger Zeit keine rechte Freude, obwohl in dem weißblauen Bundesland in den letzten drei Jahren rund 85 000 neue Arbeitsplätze geschaffen wurden.

Das Verfahren und die Zielvorstellungen der Wirtschaftsförderung müßten geändert werden, forderte er kürzlich und drohte sogar, notfalls werde Bayern ganz auf die von Bund und Ländern gemeinsam getragene Gemeinschaftsaufgabe verzichten und eigene Wege gehen. Auch in anderen Bundesländern wurde Unmut laut.