Von Joachim Nawrocki

Berlin, im Februar

Ost-Berlin, Bezirk Pankow, eine Straße, die "Esplanade" heißt. Hier soll es bald international zugehen. Zwölf dreigeschossige Häuser, zum Teil noch im Bau, hat die Regierung als Residenzen für die von der Anerkennungsweile in die DDR gespülten Botschafter vorgesehen. Weitere zwölf Häuser sind noch geplant, aber auch das wird nicht reichen. Viel Leben gibt es vorerst noch nicht in dieser ehemaligen Kleingartenkolonie. An einem Haus hängt das Emblem der finnischen Botschaft; vor dem Haus Nr. 21 weht die einzige Fahne in dieser Straße, die der Schweiz. Seit dem 17. Januar haben die Eidgenossen hier ihre Botschaft.